Spielregel(n) für die anstehende Debatte

Verletzte Gefühle zu Argumenten zu erklären, ist eine Unsitte. Wichtig ist nicht, ob sich wer verletzt fühlt, sondern, ob die dieser Verletzung vorangegangene Kritik berechtigt ist. Nachdem das geklärt ist, kann der Kampf Sarrazin vs. Sarrazin-Kritiker beginnen.

Und hier gleich ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen soll:

Sarrazins Buch über eine Integrationsverweigerung von Migranten […] enthalte nach Meinung der Kanzlerin Formulierungen, „die für viele Menschen in diesem Land verletzend sein können.“

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One Comment - “Spielregel(n) für die anstehende Debatte”

  1. heplev Says:

    Nun gut, Formulierungen können auch berechtigte Anliegen ins Leere laufen lassen.
    Aber es sollte auch einmal nachgesehen werden, wie der Wahrheitsgehalt der Aussagen aussieht und wie die Kritikbereitschaft derjenigen aussieht, die jetzt so schimpfen. Ich habe den gewaltigen Eindruck, dass die einfach pawlowsche Reflexe ausleben. Da ist einer ein rotes Tuch, weil er von dem abweicht, was die als Ideal ansehen und entsprechend sieht dann ihre Reaktion aus.


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