Schäuble: Lernt von den Bäumen

Mich macht die Wirtschaftskrise nicht sonderlich nervös. Vor allem die Vergleiche mit dem Ende der 1920er-Jahre sind daneben. 2010 fehlen die Warteschlangen vor den Suppenausgaben und 1929 fehlten die iPods. Nicht zu vergleichen also. Es ist ja auch klar, dass es nicht immer aufwärts, aufwärts und aufwärts gehen kann. Hin und wieder gibt es eben auch einen Durchhänger.

Von daher wird auch diese Krise vorüber gehen, da kann man zuversichtlich sein. Interessant in diesem Zusammenhang sind aber die Begriffe, die gerade von Politikern verwendet werden. So fordert zum Beispiel Wolfgang Schäuble eine „nachhaltige Wirtschaftspolitik“. Nachhaltigkeit klingt wie das Gegenteil von Kreativität, Pioniergeist und Risikobereitschaft, also nach Mittelmaß und Feigheit. Vielleicht wird dieser Begriff ja tatsächlich in Fachkreisen verwendet, aber ich finde ihn unpassend.

Damit kann man gerne die Pflege von Bäumen begründen, aber keine wirtschaftlichen Abläufe kommentieren. Bei „nachhaltiger“ Wirtschaft denke ich eher an die Sowjetunion und den Versuch, von oben zu bestimmen, was produziert werden muss und was nicht. Diese Bevormundung war ja auch der Grund dafür, weshalb der Lebensstandard eines 08/15-Sowjetbürgers deutlich unter dem eines Hartz-IV-Empfängers lag und warum der Kommunismus eine so trostlose und langweilige Angelegenheit war/ist.

(hier geht es weiter)

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