Die Talibanflüsterin

Drei Monate lang hörte man nichts mehr von Margot Käßmann, dann trat sie auf dem Kirchentag auf und es wurde klar, was sie in der Zwischenzeit getan hat: ein Buch geschrieben. Damit tourt sie jetzt durch die Gegend und tritt so den Beweis an, dass sogar eine Alkoholfahrt noch vergoldet werden kann.

Erst seitdem es ihr gelang, vor den Augen der Polizei eine rote Ampel zu überfahren, ist sie nicht mehr populär und umstritten, sondern nur noch populär. Der Rücktritt vom Amt der Chef-Protestantin machte aus einer überforderten Funktionärin eine Märtyrerin für Anstand und Moral. Die klebt nicht an ihrem Posten, hieß es anerkennend. Dann war sie weg und sehr bald wieder da. Auf dem Kirchentag in München feierte sie ihre Rückkehr und unterstrich eindrucksvoll, dass sie nicht bereit ist, ihren Platz in den Boulevardmedien freiwillig aufzugeben. Sie kann mit Drogenproblemen und Abstürzen (beruflichen und privaten) punkten und hat den Willen, das auch zu tun. Das ist der Stoff, aus dem Bunte-Titelstorys sind. Naddel, Boris und Dieter sollten sie nicht unterschätzen.

(hier geht es weiter)

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