Pädagogen und Computer

Der Beruf des Pessimisten gehört zu den ältesten der Welt, schon Platon wusste, dass früher alles besser war. In dieser Tradition steht auch die Erziehungswissenschaft.

Aktuell beweist das Wolfgang Bergmann in einem Interview mit dem Spiegel. Darin erklärt er, dass es der heutigen Jugend gar nicht gut geht, weswegen sie sich in Computerspielwelten und das Internet flüchtet, was natürlich sehr bedenklich sei. Mit dieser negativen Bewertung der Rolle des Computers liegt Bergmann voll im pädagogischen Mainstream. Die deutsche Erziehungswissenschaft ist leider geprägt von einem Misstrauen gegenüber neuen Medien.

Ich habe während meines Studiums regelmäßig in Seminaren erlebt, wie sich ausgerechnet die Erziehungswissenschaftler am lautesten von diesen Neuerungen distanzierten. Für sie stand fest, dass Kinder nicht vor den Computer gehören Kulturpessimismus, Fortschritts- und Technikfeindlichkeit sind die drei Säulen, auf denen unsere Erziehungswissenschaft steht. Nicht der Erzieher hat sich der Lebenswirklichkeit der Kinder anzupassen, sondern die Kinder dem Weltbild des Erziehers.

(hier geht es weiter)

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