Archiv für Februar 2010

Hotel-Gedanken

Februar 27, 2010

Dubai: Vielleicht war es ja auch einfach nur ein Agenten-Flashmob?

Dubai: Töten, wo andere Urlaub machen

Februar 24, 2010

Jetzt sind es also schon 26 Verdächtige. Hat Thomas Cook vielleicht die gezielte Tötung als Markt für den Massentourismus entdeckt?

Dekadenz in Deutschland

Februar 22, 2010

Spätrömische Dekadenz beobachte ich jeden Tag bei den Tauben. Früher sind sie sofort losgeflogen, wenn ein Kind auf sie zugerannt ist, heute laufen sie nur noch davon.

„Willkommen in der Hölle, Sünder!“

Februar 19, 2010

Jesus um Jesus, Kreuz um Kreuz

Februar 19, 2010

Wieder einmal geht es um das Kruzifix. Jetzt in nordrhein-westfälischen Gerichtssälen. Das Düsseldorfer Landgericht ist umgezogen und hat keine Kreuze mehr an den Wänden. Zwar gilt das mittlerweile für die meisten Gerichtssäle, doch wird von christlicher Seite dennoch um jeden Jesus gekämpft.

Die Argumente sind dabei immer wieder erstaunlich. Da fallen zum Beispiel von CDU-Seite solche Sätze: „Das Christentum ist keine Privatsache.“ Wie bitte? Selbstverständlich ist das Christentum Privatsache. Den einen bedeutet diese Religion etwas, den anderen ist sie egal oder vielleicht sogar verhasst. Jeder hat eben andere Hobbys. Es muss ja nicht immer Briefmarkensammeln sein. Gott ist auch okay. Mehr aber auch nicht. Er sollte eigentlich nur innerhalb seiner Kreise eine privilegierte Stellung einnehmen und ein Gerichtssaal gehört da sicher nicht dazu. Für was gibt es denn Kirchen?

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Westerwelle geht gar nicht

Februar 19, 2010

Was Westerwelle noch nicht verstanden hat: der Strom kommt aus der Steckdose und das Geld vom Staat.

Wüsste er es nämlich, würde er nicht so einen Quatsch reden. Die Reaktionen auf seinen „unglaublichen Zynismus“ sind dementsprechend kritisch und deutlich. Dabei fällt auf, dass die Guten (also alle abzüglich Westerwelle) keine Argumente brauchen. Sie sind im Recht und sind deswegen von der Bürde, Argumente liefern zu müssen, befreit. Das Gute ist sich selbst genug.

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Böss in Berlin

Februar 14, 2010

Die Blogs auf Welt Online sind umgezogen. Der alte Link auf „Böss in Berlin“ funktioniert darum nicht mehr. Wer dem neuen Link eine Chance geben will, findet ihn hier.

Oh mein Thetan!

Februar 14, 2010

Die ARD hat einen Film über Scientology gedreht. „Bis nichts mehr bleibt“ heißt der und war ein richtiges Geheimprojekt. Höchste Sicherheitsstufe herrschte, niemand sollte von dem brisanten Thema etwas erfahren.

Offiziell wurde ein Tatort gedreht (Der Tote im Sund), doch das war nur Tarnung. Jetzt ist er fertig, der Enthüllungsfilm. 2,5 Millionen Euro hat er gekostet. Kaum ein Projekt bekommt ein so hohes Budget. Dieses aber schon, was ja irgendwie schon beweist, wie gefährlich Scientology ist.

Dabei ist die deutsche Alien-Hysterie vor allem peinlich und feige. Es gibt nichts, was man Scientology vorwerfen könnte, was man anderen Religionen nicht auch vorwerfen könnte. Den Hubbardianern geht es um Geld? Der katholischen Kirche etwa nicht? Wie viele Ehrenmorde gehen auf das Konto der Scientologen und wie viele auf das Konto von Moslems? Warum fordern die Gegner des Thetan dann nicht auch ein Verbot anderer Religionen? Scientologen stürzen sich nicht in Hochhäuser, sie sitzen nicht in irgendwelchen Höhlen und drohen der Welt mit Tod und Vernichtung. Sie bilden keine Parallelgesellschaften (weil sie dafür zu wenige sind) und stecken keine Frauen unter Burkas. Sie sind seltsam, aber das sind andere auch.

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Jesuiten und Schwule

Februar 14, 2010

Wenn Jesuiten Kinder missbrauchen, können die Schwulen nichts dafür. Vielleicht sollte man daran von Zeit zu Zeit erinnern, wird doch in der Diskussion um den aktuellsten katholischen Sex-Skandal gerne eine Verbindung zwischen Homosexualität und Pädophilie aufgezeigt, ganz so, als gäbe es keinen Unterschied zwischen einer sexuellen Orientierung und einer krankhaften Neigung.

Aber lassen wir mal die Schwulen beiseite. Wie reagieren denn die Jesuiten auf den Skandal? So wie man es von selbstgerechten Extremmoralisten erwartet. Indem sie ihre Schuld klein reden, ausweichen und mit dem Finger auf andere zeigen.

Fangen wir mit dem dreistesten Versuch von allen an. Ein besonders mutiger Jesuit (Eberhard von Gemmingen, der früher einmal für die deutschsprachige Redaktion von Radio Vatikan verantwortlich war) hatte das Motto: Judenvergleiche sind die beste Verteidigung. Wie gerade mit den Jesuiten umgegangen wird, erinnert ihn doch sehr an dunkle Zeiten. „Mit den Juden ist es so losgegangen, dass vielleicht der ein oder andere Jude Unrecht getan hat.“ Und wie ging es damals weiter: „Dann aber hat man schlimmerweise alle angeklagt und ausrotten wollen.“ Ja, und an dem Punkt stehen wir heute wieder. Irgendwie. Oder auch nicht. Wer weiß das schon. Über Jesuiten-Kindersex zu schweigen, wäre jedenfalls ein Akt antifaschistischen Widerstandes.

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Was Westerwelle nicht versteht

Februar 12, 2010

Der Strom kommt aus der Steckdose und das Geld vom Staat.