Beliebte Religionen: Christentum, Islam, Klimawandel (Teil 2)

Oft wird über fundamentalistische Christen gelacht, die glauben, dass Gott die Welt erschaffen hat und zwar so, wie es in der Bibel steht. Nicht weniger seltsam sind Leute, die glauben, dass der Mensch die Welt zerstört und zwar so, wie es Al Gore ankündigt. In beiden Weltbildern hat das Rationale keinen Platz. Wahr ist, was wahr sein soll. So einfach ist es.

Man muss sich ernsthaft fragen, wie bescheiden eigentlich die Kenntnisse dieser Menschen (beider fundamentalistischen Strömungen) über die Erde sind. Wir wissen heute genug, um sagen zu können, dass unsere Erde alles ist, nur nicht ruhig. Sie ist nicht einmal besonders friedlich, ständig stoßen Platten zusammen, machen sich Vulkane bemerkbar, wird sie von Strahlen aus dem All bombardiert und so weiter. Die Inseln, deren Untergang auf der Kopenhagener Konferenz  befürchtet wird, sind erst infolge dieser ständigen Veränderungen auf der Erde entstanden. Natürlich wäre es tragisch, wenn sie wieder versinken, aber die Wut darüber sollte richtig adressiert werden. Der Schuldige ist unser Planet (die andere Option bieten die Fundamental-Christen an: Gott).

Vielleicht gibt es da aber auch einfach ein großes Missverständnis. Nur weil die meisten Anhänger des menschgemachten Weltuntergangs mit Rentenversicherungen und Bausparverträgen ausgestattet sind, heißt das noch lange nicht, dass die Erde ebenfalls einen solchen konservativen Lebensstil pflegt. Sie hat nirgendwo etwas unterschrieben und ist wohl mehr Anarchist als CDU-Mitglied. Auch ist sie nicht geborgt, nicht einmal von den Kinder und dass wir die Erde brauchen, sie uns aber nicht, ist ein völlig nutzloses Argument. Natürlich brauch uns die Erde nicht. Na und? Die Erde braucht auch keine Eisbären und Elefanten. Was sagt uns das jetzt?

(hier geht es weiter)

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3 Kommentare - “Beliebte Religionen: Christentum, Islam, Klimawandel (Teil 2)”

  1. Webbaer Says:

    Pflichtgemäss merke ich hierzu gerne noch an, dass der behauptete Erwärmungstrend eine Prognose ist, die grundsätzlich („per definitionem“) in chaotischen (sehr komplexen) Systemen unmöglich ist, das Erdklima verhält sich aus der üblichen wissenschaftlicher Sicht heraus wie bspw. die Aktien- und Währungsmärkte chaotisch.
    Die Klimatologen mit dem Erwärmungstrend behaupten nichts anderes als dass sich das Erdklima nicht chaotisch verhält. Merkwürdig, dass das keinem (ausser dem Webbaeren natürlich) auffällt.

  2. Webbaer Says:

    Nachtrag:
    Eine der genannten Religionen heisst übrigens nicht Klimawandel (den gibt es ja, der ist areligiös), sondern Erwärmungstendenzprognostik.

  3. Webbaer Says:

    Erwärmungstendenzprognostizistik. 🙂


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