Meine Analyse der Wahl: Viel über die SPD, aber dafür nur ein Satz zur FDP

Der gruseligste Moment des Wahlabends war der, als Steinmeier im Willy Brandt Haus auftrat. Nicht wegen dem, was er sagte, sondern wegen dem, was er nicht sagte. Man hört ihm zu und hat natürlich – wie jeder fühlende Mensch – etwas Mitlied mit der schlechten alten SPD und ihrer Erdrutschniederlage. Und man hört, wie dieser Mann nicht etwa zurücktritt, sondern wie er sich auf die nächsten Jahre als Oppositionschef freut. In diesem Moment fragt man sich, ob die SPD vielleicht herausfinden will, wie lange es dauert, eine Ex-Volkspartei unter die 5%-Hürde zu drücken.

Es gab nicht viele Möglichkeiten, nach dieser Niederlage noch etwas falsch zu machen. Eigentlich gab es nur ein, nämlich die, dass Steinmeier nicht abtritt. Er ist nicht abgetreten. Das passt ins Bild. Die SPD hat seit Jahren eine traumwandlerische Sicherheit darin, sich zugrunde zu richten. Fast meint man, sie macht es absichtlich, als könnte sie sich selbst nicht mehr leiden.

(hier geht es weiter)

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