Unter Studenten…der Erziehungswissenschaft

Es wird nicht viele Orte außerhalb der Parteizentrale der LINKEN geben, an denen man Raul Castro in seiner Funktion als Autorität und moralische Instanz zitieren kann. Wahrscheinlich ist der einzig andere Ort ein Seminarraum voller Studenten der Erziehungswissenschaften. In den aggressiv-alternativen Köpfen vieler zukünftiger Erzieher scheint der Sozialismus ein gern genutzter Rückzugsort aus der Realität zu sein. Wenn man wieder einmal verzweifelt, weil die Kinder McDonalds mögen, schließt man die Augen und denkt sich fort an diesen besseren Ort.

Dass viele der real existierenden Erziehungswissenschaftler zwar einerseits mit einem autoritärem Gesellschaftssystem wie dem Sozialismus sympathisieren, aber zugleich einen religiös anmutenden Erziehungspazifismus pflegen, beweist, dass sie auch Humor verstehen (oder dumm sind, je nachdem).

Böse wird ein Erziehungswissenschaftler nur dann, wenn ihm jemand sagt, dass Täter Täter sind und nicht die ersten Opfer (da sie ja durch ihre Tat ausgegrenzt, also zu Opfern werden). Mit einer irritierenden Begeisterung ist man damit beschäftigt, die Taten von Asozialen zu rechtfertigen und die Schuld auf andere umzuleiten. Gesellschaft, Fernsehen, Internet, irgendetwas passt immer. Mit der Frage der Eigenverantwortlichkeit wird sich nicht weiter beschäftigt. Der freie Wille ist das erste, was die Erziehungswissenschaft dem Menschen nimmt.

(hier geht es weiter)

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