Plant Deutschland die Privatisierung der Kirchen?

Wenn die Kirchensteuer fällt, muss Gott dann den Gürtel enger schnallen? Wahrscheinlich nicht. Das staatliche Eintreiben von Geldern für Kirchen in einem Land, das offiziell eine Trennung von Kirche und Staat kennt, ist eine seltsame Sache. Es wäre darum gut, wenn man diese Steuer tatsächlich abschafft, was auch die liberale Demokratie stärken würde. Die amerikanische Art mit Religionen umzugehen, empfiehlt sich dabei als Vorbild auf dem Weg zur Säkularisierung.

Dort werden alle Glaubensrichtungen in das kapitalistische Haifischbecken geworfen. Welche Organisationen Erfolg haben und welche nicht, entscheidet der Konsument. Er wählt für sich das Angebot, das ihn am meisten überzeugt. Umso mehr Menschen sich von einer Bewegung angesprochen fühlen, umso erfolgreicher wird diese. So können religiöse Gemeinden durch die Spendengelder ihrer Mitglieder aufblühen und so können sie irgendwann, wenn die Mitglieder sich abwenden, auch wieder zugrunde gehen. So wie General Motors. Religiöse Autoritäten in den USA müssen ihre Gotteshäuser zu Orten zu machen, zu denen die Leute gerne gehen. Davon ist man in Deutschland weit entfernt.

(hier geht es weiter)

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