Alternative Freiräume und der Kampf für Armut

Heute habe ich einen Flyer gelesen, auf dem irgendeine ziemlich revolutionäre linke Gruppe alternative Freiräume erkämpfen will. Was ist das? Mehr freier Raum! Eine postmoderne Formulierung für den alten Wunsch nach mehr Lebensraum? Wahrscheinlich stehen diese erkämpften Freiräume in Verbindung mit dem Versuch, die Aufwertung Berliner Wohngegenden zu verhindern, wofür auch gerne mal das Privateigentum anderer Menschen zerstört wird. Authentisch ist das Leben ja nur, wenn es möglichst frei von Luxus bleibt und über den Fortbestand der Armut wachen 23-jährige Freiräumer als Blockwarte der antikapitalistischen Welt.

Wer den sozialen Aufstieg schafft, ist selber schuld und darf sich nicht wundern, wenn das neue Auto gleich in Flammen aufgeht. “Kauft nicht bei Kapitalisten!“, ist das Motto solcher Linksradikalen, die hinter ihrer Lebenslüge, progressiv zu sein, einfach nur ganz normale Tugendterroristen sind, die ihre beschränkte Weltsicht anderen aufzwingen wollen. Und natürlich darf abgefackelt werden.

(hier geht es weiter)

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