Archiv für Juli 2009

Tel Aviv

Juli 26, 2009

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Der Fuchsbau ist seit einigen Tagen in Tel Aviv. Wer noch nicht weiß, wo er Urlaub machen will, sollte mal ernsthaft über Israel nachdenken. Der Mittelmeerstrand ist sehr schön und es sind vor allem wenige Leute, die mit einem Strand und Meer teilen. Keine italienischen oder türkischen Verhältnisse. Morgen geht es nach Jerusalem…

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Endlösung ohne Vergasung

Juli 25, 2009

Alan Posener hat in einer seiner letzten Blattkritiken erwähnt, dass es noch in den 1970er Jahren Lehrer gab, die sich einer Militärsprache, erlernt unter den Nazis, bedienten. Er fand das erschreckend. Noch erschreckender ist aber, dass die 1970er da keinesfalls den Endpunkt setzten. Ich, Abitur 2003, hatte einen Lehrer, der uns immer „bis zur Vergasung“ lernen ließ und fassungslos war, wenn man in der Klausur schlecht abschnitt, obwohl der Stoff doch „bis zur Vergasung“ gelernt wurde. Der Mann lässt auch heute noch vergasen und hat es in der Schulhierarchie immerhin schon bis zum Stufenleiter geschafft. Erstaunlich an ihm war, dass er diese Redewendungen offenbar ohne bösen Hintergedanken verwendete.

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Weltuntergang global

Juli 22, 2009

…und hier steht, warum ich gerne den Kreml brennen sehen würde.

Jüdische Siedlungen sind doch nicht das Problem

Juli 22, 2009

Das Hauptproblem am Nahostkonflikt ist nicht, dass er so komplex ist (ist er nicht), sondern dass jeder Schwätzer meint, sich durch Kritik an Israel seinen Platz in den Schlagzeilen sichern zu können. Aktuell ist Ruprecht Polenz von der CDU an der Reihe, der feststellt, dass Israel “als demokratischer Staat schrittweise Selbstmord begeht“, wenn, ja wenn der Siedlungsbau nicht eingestellt wird. Klar haben deutsche Politiker, weil aus der Vergangenheit gelernt!, besondere Antennen für aufkommenden Faschismus. Da zwickt dann das Knie oder es juckt die Nase. Man ahnt die Gefahr. Und wo anderen Ländern Gestalten wie Hitler brauchen, um zu Diktaturen zu werden, genügen in Israel ein paar Häuser. Da hat Polenz schon Recht.

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Kleine Anmerkung zu „Demonstrationen“ in arabischen Ländern und dem Iran

Juli 18, 2009

Gerade durfte man wieder die ‚islamische Straße‘ erleben. Fahnen verbrennend und Rache fordernd (an wem?) wird “Tod Deutschland“ gebrüllt, was ja zumindest mal etwas Abwechslung ins immer gleiche “Tod USA und Israel‘-Einerlei bringt. Der Mord an einer Ägypterin in einem deutschen Gericht war diesmal der Vorwand für die Hassbekundungen. Wie beim Karikaturenstreit und diversen anderen “westlichen Provokationen“, interpretieren unsere Medien solche Aufmärsche erneut gerne als authentische Stimmung des kleinen muslimischen Mannes.

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Palästinensische Monster

Juli 17, 2009

Also ich finde diese Werbung ja lustig, aber offenbar gibt es viele, die das anders sehen.

Der israelische Blogger Ami Kaufman sagte laut der Nachrichtenagentur “Reuters”: “Wir sehen in der Werbung israelische Soldaten mit denjenigen Fußball spielen, die hinter einer Mauer eingekerkert sind. Aber das Groteskte, das Schlimmste an diesem Teil der Werbung ist, dass man die Palästinenser noch nicht einmal sieht. Sie sind wie Monster oder Alien. Das ist eine Entfremdung, die die israelische Gesellschaft gegenüber dem palästinensischen Volk ausübt.”

Wo sind die denn eingekerkert? Sie können halt nur nicht einfach so nach Israel spazieren. Ist das schon Einkerkerung? Ich kann auch nicht einfach so nach Israel. Außerdem ist doch die Frage die, ob dann die Israelis nicht ebenfalls eingekerkert sind? Ihnen steht die Mauer ja auch im Weg…

Und noch etwas: Die Palästinenser sind in diesem Video keineswegs wie Monster und Aliens, nur weil man sie nicht sieht. Man sieht sie ja deswegen nicht, weil da eine Mauer im Weg steht! Wenn man sie trotz der Mauer sehen würde, dann wäre der „Alien und Monster“-Vorwurf zutreffend.

Der Mut, ein Atheist zu sein…

Juli 16, 2009

Mitglied der „NoToPope“- („Nein zum Papst“)-Koalition in Australien: Nicht nur in Europa trauen sich Atheisten inzwischen, ihre Überzeugung offen zur Schau zu tragen.

Hmm, also so weit ich weiß, schreiben wir das Jahr 2009 und nicht 1243. Wie viele der heutigen Atheisten in der freien Welt mussten jemals Angst haben, sich als Atheisten zu „outen“? In Europa dürfte man es mit religiösen Ansichten doch wesentlich schwerer haben als mit der „kritischen“ Einstellung, dass der Papst ein Verbrecher und die Religionen ein Verbrechen sind.  Der Untertitel würde für den Iran oder Ägypten (und natürlich Irland) passen. Aber nicht für Australien.