Seit 3000 Jahren kritische Israelberichterstattung im SPIEGEL

Siyam, der Palästinenser, und Spielman, der Israeli, reden nicht miteinander. Sie kennen sich aber, sie beobachten sich. Denn auch wenn nicht geschossen wird, kämpfen diese beiden Männer – einen Kampf, der vor 3000 Jahren begann.

Ewiger Jude vs. verwurzelter Palästinenser…bzw. Israelberichterstattung im SPIEGEL. Seit 3000 Jahren tobt also dieser Kampf schon? Mit den Palästinenser, die als Volk erst vor ein paar Jahrzehnten erfunden wurden. So etwas geht nur in einem Land, in dem Gott (oder der SPIEGEL, das ist nicht so ganz klar) seine Hände mehr im Spiel hat als anderswo.

Denn die Zeit vergeht nicht in Jerusalem, nicht so wie an anderen Orten. Alles ist Gegenwart. Was vor Jahrtausenden passierte genauso wie das, was vor Jahrzehnten geschah. Nichts wird vergeben, schon gar nichts vergessen. Die Menschen von heute verstricken sich heillos in den Kämpfen ihrer Vorfahren.

Halten wir fest, die Araber hatten nach 1948 die jüdischen Viertel Ostjerusalems verwüstet und den Zugang zur Klagemauer gesperrt. Erst als Israel 1967 Jerusalem vollständig unter seine Kontrolle brachte, konnte dort wieder gebetet werden. Das wäre dann ja, nach SPIEGEL-Logik, der richtige Zeitpunkt gewesen, umgekehrt den Arabern den Zugang zum Tempelberg zu sperren. Stattdessen durften die Araber die dortige Moschee in Selbstverwaltung nehmen. Offenbar hat sich die Realität noch nicht der SPIEGEL-Logik angepasst, was aber das Problem der Realität und nicht das vom  SPIEGEL ist.

(Das sind zwei Beispiele der ersten Seite dieses Artikels, mehr wollte ich mir dann nicht antun)

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2 Kommentare - “Seit 3000 Jahren kritische Israelberichterstattung im SPIEGEL”

  1. Tobi Says:

    Ich habe es bis zum Ende geschafft. Jaja, die Juden sind schon verdammt gerissen:

    „Spielmans Leute dringen immer weiter vor. Manche Häuser kaufen sie den Palästinensern ab, andere werden enteignet. Es gibt praktische Gesetze in Israel für so etwas, zum Beispiel jenes, nach dem Palästinenser enteignet werden können, wenn sie längere Zeit nicht da sind. Zudem bauten viele ihre Häuser formal illegal, weil Araber in Jerusalem so gut wie nie eine Baugenehmigung bekommen.“

    Als nächstes lese ich mir dann die hier: http://igbserver.wiwi.tu-dresden.de/~thomas/wiki/index.php/Kara_Ben_Nemsi durch, bin jetzt richtig angefixed von tollen,spannenden Geschichten aus tausend und einer Nacht.

    Grüße!


  2. […] Clemens Höges, DER SPIEGEL – die Palästinenser befinden sich seit 3000 Jahren im Kampf mit den Juden Israelis. Wie das gehen soll, da die Palästinenser erst vor 45 Jahren erfunden wurden, wissen allein Höges und seine Redaktion. […]


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