Frühling für Hitler im Berliner Admiralspalast

Kann man, darf man, muss man, soll man? Es gibt nicht viele Nazitraditionen, die die Deutschen noch in Ehren halten. Dass man über Hitler nicht lachen darf, ist eine davon. Wobei es da jetzt erste Risse gibt. Noch vor zwei Jahren lieferte Dani Levy eine pädagogisch-peinliche Komödie ab, in der jeder Witz durch ein Netz aus Erklärungen und Klarstellungen abgesichert war. Nicht dass da jemand am Ende noch was falsch versteht. Nach dem Abspann folgte auch noch eine Interviewreihe, in der junge Leute über das Dritte Reich befragt wurden. Dramatische Wissenslücken taten sich auf und so ging man nachdenklich aus dem Kino nach Hause. So sind sie, die deutschen Nazikomödien, sie bringen einen zum Grübeln, nicht zum Lachen.

Zum Glück gibt es aber Mel Brooks, der vor vielen Jahrzehnten schon eine Musical-Parodie auf Hitler, die Nazis, Deutschland und den Broadway schrieb. Es wurde das erfolgreichste Musical aller Zeiten und läuft jetzt (nach einer eher mauen Warmlaufphase in Wien) im Berliner Admiralspalast . Zwei Broadway-Produzenten versuchen den ultimativen Flop zu landen, weil sie bemerkt haben, dass man so richtig reich werden kann. Sie machen sich auf die Suche nach dem schlechtesten Drehbuch, dem schlechtesten Regisseur und den schlechtesten Schauspielern.

(hier geht es weiter)

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