„23 Prozent der befragten Europäer machen die Juden für den Tod von Jesus verantwortlich“

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Dazu habe ich eine Frage: Was mischen sich Nichtjuden eigentlich in innerjüdische Angelegenheiten ein? (Quelle)

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27 Kommentare - “„23 Prozent der befragten Europäer machen die Juden für den Tod von Jesus verantwortlich“”

  1. Claudio Casula Says:

    Okay, the Jews killed Jesus.
    But only for three days.

  2. Chewey Says:

    LOL! Treffend!
    Wobei die Art der Fragestellung, die man i.d.R. nicht überprüfen kann, bei solchen Umfragen eine erhebliche Rolle spielt. Aber aus der Luft gegriffen sind die verlinkten Zahlen sicher nicht.

  3. eyn shem Says:

    was würde die christenheit eigentlich machen, wenn jesus nicht getötet worden wäre?

  4. Claudio Casula Says:

    @ eyn shem

    Die Frage muss lauten: Gäbe es das Christentum überhaupt, wenn die von den römischen Besatzern verübte Kreuzigung des Juden Jesus nicht den Juden in die Schuhe geschoeben worden wäre? Sehr fragwürdig, ob es dann gelungen wäre, im römischen Reich Anhänger zu gewinnen.

  5. skydumont Says:

    > Gäbe es das Christentum überhaupt, wenn die von den römischen Besatzern verübte Kreuzigung des Juden Jesus nicht den Juden in die Schuhe geschoeben worden wäre? Sehr fragwürdig, ob es dann gelungen wäre, im römischen Reich Anhänger zu gewinnen.

    Mal unabhängig davon, dass die Juden erst 135 vertrieben wurden und es etliche Hinweise darauf gibt, dass Jesus einer jüdischen Massnahme zum Opfer fiel: Die Anhänger Jesu wurden im römischen Reich anfangs sicherlich als Juden wahrgenommen.
    Aber die Versuche das Christentum als immanent antisemitisch zu kennzeichnen sind ja modisch, da macht dann der eine oder andere gerne mit.

  6. Gideon Böss Says:

    @ skydumont

    „Aber die Versuche das Christentum als immanent antisemitisch zu kennzeichnen sind ja modisch, da macht dann der eine oder andere gerne mit.“

    Vor allem ist das Christentum erst seit einem Bruchteil seines Bestehens keine lebensbedrohliche Gefahr mehr für die Juden. Das sollte man vielleicht nicht unerwähnt lassen, ehe man das Christentum als Opfer einer Rufmordkampagne bedauert…

  7. skydumont Says:

    Die abstruse als Frage formulierte These Claudios musste zurückgewiesen werden. Sowieso oft ein bisschen zu pointiert, was der so raushaut.

    Du machst da jetzt ein neues Fass auf, da will ich eigentlich nicht einsteigen, die letzten Pogrome, die man als christlich-antisemitisch motiviert betrachten kann, sind eine ganze Weile her [1], ich bestehe nur darauf das Christentum nicht als immanent antisemitisch zu bearbeiten, Wahnsinnige gibts überall, auch und gerade im Judentum.

    [1] in der Neuzeit gibts (mindestens) drei andere Pogrombetreiber

  8. Adrian Says:

    „Auch und gerade im Judentum“ – mmmmmmh

  9. skydumont Says:

    LOL, aber richtig wars.
    Ich wollte solche Statements zugegebenermassen für Belegzwecke evozieren, war nicht böse gemeint.
    Claudio geht Dir doch auch manchmal auf den Sack, oder?

  10. Gideon Böss Says:

    Wenn Du mich meinst, kann ich Dich beruhigen und mit einem klaren „Nein“ antworten.

  11. skydumont Says:

    Nein, Du warst nicht gemeint, Du gehst mir nicht auf den Sack, Du machst sehr gute Arbeit. Ich schrieb ja auch „Claudio“.
    Ansonsten, äh, frohes Schaffen!

  12. Claudio Casula Says:

    Lieber skydumont

    Ich gehe mal davon aus, dass du nicht mit dem Schauspieler identisch bist, auch wenn du dich, warum auch immer, hinter seinem Namen versteckst.

    1. Die Hinweise, dass Jesus „einer jüdischen Maßnahme zum Opfer fiel“, würden mich brennend interessieren, wirklich. Führe das doch bitte mal näher aus.

    2. Juden wurden nach dem ersten Aufstand (Fall Masadas 73 n. Chr.) und nach dem Bar-Kochba-Aufstand vertrieben, das ist richtig. Was aber hat das mit meiner Frage zu tun?

    3. Schon im Altertum gab es immer eine jüdische Diaspora. Auch in Rom lebten viele Juden. Dass die Frühchristen als Juden wahrgenommen wurden – wer will es bestreiten? Es waren ja auch zum größten Teil welche. Die Abnabelung vom Judentum geschah bei den Christen ja auch nicht von heute auf morgen. Hab ich auch nie behauptet.

    @ Gideon

    Freut mich. ;o) Aber man kann es eben nicht allen recht machen. Dabei wollte ich doch ausgerechnet „skydumont“ imponieren! Schluchz. Na ja. Was seine Einschätzung deiner Arbeit betrifft, so teile ich sie. Weiter so!

  13. eyn shem Says:

    claudio:
    genau das sage ich ja mit meiner rethorischen frage.

  14. skydumont Says:

    ad 1: siehe Bibel
    ad 2: argumentativ, Deine aggressive These wird in Frage gestellt
    ad 3: Gut, dann aber auch nicht merkwürdige antichristliche Thesen verbreiten

    Ansonsten, weiterhin viel Erfolg!

    PS: Was mich grundsätzlich stört ist, dass immer wieder christliche und bürgerliche Positionen ins Visier genommen werden, aus welchen Gründen auch immer, dass das aber oft keinen oder wenig Sinn macht und zudem Freunde vergrätzt werden.

  15. eyn shem Says:

    ganz einfach sky:
    es gibt keine position, der es erlaubt wird, sich zurück zu lehnen.
    will man kritisch sein, dass muss man alles in frage stellen.
    du legst hier eine geisteshaltung an den tag, die genau die gleich ist, wie die, die du bei deinen lieblings-zu-kritisierenden kritisierst.
    kritik ist für dich, immer nur kritik an etwas, dass du per se nicht magst.

  16. skydumont Says:

    Wer alles in Frage stellt, stellt nichts in frage, hüstel.
    Keinesfalls habe ich übrigens solidarische Kritik eingefordert, hier war es aber an der Zeit einen Kollegen am Öhrchen zu zupfen.
    Dass ich das gleich ein wenig konzeptionalisiert habe, nunja, darauf darf herumgehackt werden…

  17. eyn shem Says:

    so ein quatsch.
    was für begriffe und definitionen gilt, kann man doch nicht so einfach auf kritik übertragen.

    im übrigen glaube ich nicht, dass kollege hier die adäquateste bezeichnung ist.

    du kritisierst gewisse ideologien, wenn etwas an ihnen nicht in dein weltbild passt.
    ähnliche bestrebungen bei anderen ideologien siehst du ungern kritisiert.

  18. eyn shem Says:

    noch ein kleine anmerkung:
    als die staaten der islamischen liga ihre eigenen entwurf der menschenrechte (in einklang mit sharia usw) veröffentlichten, bekamen sie von wem beifall?
    richtig, vom vatikan!

  19. Harry Weisswurst Says:

    @eyn shem: Du verstehst das nicht, bleib bei Deinen Leisten, Kollege.

  20. eyn shem Says:

    hanswuerstchen:
    irgendwie bin ich da. wie gesagt, irgendwie.
    al kol panim: גיי קאַקן אויפן ים

  21. Chewey Says:

    @ skydumont

    „Was mich grundsätzlich stört ist, dass immer wieder christliche und bürgerliche Positionen ins Visier genommen werden, aus welchen Gründen auch immer, dass das aber oft keinen oder wenig Sinn macht und zudem Freunde vergrätzt werden.“

    Alan Poseners Artikel bestätigt mich darin, dass man das Thema Antijudaismus in der katholischen Kirche nicht einfach so umstandslos beiseite wischen kann, wie du das tust.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wer_steckt_hinter_der_papstkritik/

  22. Harry Weisswurst Says:

    Alan Posener ist genau einer der gemeinten Problemträger [1], zurzeit meide ich den WELT-Kommentarchef bestmöglich. Axel Springer würde den Mann hochkantig rausschmeissen, als Widerstand gegen das Bürgertum und die Kirche hat Springer die Annahme der historischen Schuld und sein Eintreten für Juden und Israel bekanntlich nie verstanden.
    Kannst Dich ja auch mal mit Poseners Islamophobie-Unsinn beschäftigen und seinen gelegentlichen Ausfällen („Erdogan hat recht“ etc.), seine Exponate auf Achgut sind ebenfalls beeindruckend (der „A-Loch“-Vortrag bspw.).

    [1] ZdJ-Funktionsträger fallen mir hier noch ein, aber die sind in einem Fall unseriös und ansonsten oft unintellektuell, quasi debattenunwürdig

  23. eyn shem Says:

    @ wuerstchen:
    ist alan das problem? oder ist fuer dich eher das problem, was er sagt?
    du weichst aus und bringst persoenlichkeiten ins spiel!
    bleibt stehen was ich schon sagte: גיי קאַקן
    mangels meer von mir aus auch woanders.
    shmok!

  24. Joram Says:

    Für Juden war über lange Zeiträume die Beschäftigung mit der Person des Jesus von Nazareth fast ein Tabu. Das hatte verschiedene Gründe. Der erste Grund ist, dass Jesus theologisch im Judentum bis heute keine Rolle spielt, und zweitens weil in seinem Namen, über Jahrhunderte, Judenmission und Judenverfolgungen sich ereigneten, wodurch sein Name mit all den begangenen Gräueltaten assoziiert wurde. Vielen Juden (genauso wie Christen)war auch lange Zeit nicht klar, dass Jesus als Jude zur Welt kam und auch als Jude von den Römern hingerichtet wurde.

    http://www.hagalil.com/archiv/2009/02/19/rabbi-jesus/

  25. anna Says:

    kann mir jemand sagen, wer da bild gemalt hat und wann? lg

  26. Yael Says:

    „skydumont Says:

    Februar 15, 2009 at 9:21

    ad 1: siehe Bibel“

    Und welche?

  27. Yankel Moishe Says:

    In der Sandkiste.
    Klein Christian zu Klein David:
    „Meine Mama sagt, ich darf nicht mit mehr mit Dir spielen, weil ihr unseren Heiland Jesus umgebracht habt.“
    Klein David zu Klein Christian:
    „Wir waren das nicht. Das müssen die Cohens von nebenan gewesen sein.“


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