Für die freie Welt, also für Israel

Jetzt, nach monatelangem Raketenterror, blieb der israelischen Armee keine andere Wahl mehr, als die Hamas anzugreifen. Und schon ist das internationale Gejammer wieder groß. Es wird von Demonstrationen der „arabischen Straße“ gesprochen (was sind Demonstrationen in Ländern wert, in denen es kein Demonstrationsrecht gibt?) und diverse Spitzendiplomaten sind „tief besorgt“. Befürchtet wird, dass diese „Eskalation“ eine künftige Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas unmöglich macht. Nur, um was für Vereinbarungen soll es da eigentlich gehen? Die Hamas hat das erklärte Ziel, Israel zu vernichten, die Hamas beruft sich auf die „Protokolle der Weisen von Zion“, die Hamas feiert jeden als Helden, der Juden umbringt. Über was bitte soll mit jemandem gesprochen werden, dessen Minimalforderung deine Vernichtung ist?

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4 Kommentare - “Für die freie Welt, also für Israel”

  1. Harry Weisswurst Says:

    Alles richtig, nur warum die Hamas, die Hizbollah und die Bärtigen aus dem Iran so aggro sind, darf man nicht direkt schreiben, gell?

  2. nam3 Says:

    Darf man nicht? Das muss ich doch gleich ausprobieren: Die Hamas, der Hizbullah und die Bärtigen aus dem Iran sind so „aggro“, weil es ihnen nützt. Es ist ihre Legitimationsgrundlage und Entschuldigung für ihre Versäumnisse. Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit? Geht grad nicht, erst muss Israel „von der Landkarte getilgt sein“. Rebellische Jugend? Wunderbar, wird für den Jihad rekrutiert, dann stellt sie keine unangenehmen Forderungen an die eigene Regierung. Eine Infrastruktur mit vernünftigem Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen, Müllabfuhr und so? Um solche Kleinigkeiten kann man sich nun wirklich nicht kümmern, erst muss Israel beseitigt sein. Zumindest im Gaza-Streifen springen bis dahin ja die ausländischen Hilfswerke ein, mit Personal, Geldern und Gütern. (Von wegen „abgeschottet“: Monatlich werden mehrere tausend Tonnen Hilfsgüter in den Gaza-Streifen geliefert: Grundnahrungsmittel, Medikamente, Treibstoff, Baumaterialien, was man eben so braucht.) Fragen danach, wohin all die gelieferten Waren verschwinden und in wessen Taschen die Hilfsgelder landen? Doch nicht jetzt, wo doch, genau, erst Israel von der Landkarte verschwinden muss. Ziemlich praktisch, so ein Israel, nicht?

  3. Harry Weisswurst Says:

    Es nützt niemandem in regelmässigen zeitlichen Abständen bombardiert zu werden, dennoch fährt die Bevölkerung in bestimmten Regionen darauf gut ab.
    Und das hat seine Gründe, die man nicht benennen darf.


  4. […] soll mit jemandem gesprochen werden, dessen Minimalforderung deine Vernichtung ist? Gideon Böss, Der Fuchsbau, 28.12.08 über die Möglichkeiten und Forderungen an Israel mit der Hamas etwas zu […]


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