Das Berliner Stadtschloss schlägt den sozialistischen Palast (und Wowereits Rolle dabei)

Jetzt bekommen wir in Berlin ein Schloss. Als ob es hier nicht schon genug leerstehende Immobilien geben würde. Warum ausgerechnet ein Schloss? Erwarten wir etwa die Rückkehr der Monarchie, soll das das Mittel gegen die Weltwirtschaftskrise sein?

Auf jeden Fall gab es einige Ideen, was aus dem Gelände, auf dem der Palast der Republik stand, werden sollte und instinktsicher hat man sich für die überflüssigste Lösung entschieden. Nicht nur, weil es in Berlin (und Brandenburg) schon das ein oder andere weltberühmte Schloss gibt, sondern auch, weil solche Bauvorhaben wirken, als ob sie aus der Zeit gefallen sind. Wahrscheinlich wäre so ziemlich jeder andere Bebauungsplan nützlicher gewesen. Von mir aus hätte man auch den Palast der Republik stehen lassen können. Denkmalschutz ist bei uns doch eigentlich eh ein Volkssport. Überkommenes bewahren, damit nichts Neues entstehen kann. Jedes alte Gemäuer wird verteidigt, keines zurückgelassen. Aber in diesem Fall schlug der Denkmalschutz nicht zu.

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One Comment - “Das Berliner Stadtschloss schlägt den sozialistischen Palast (und Wowereits Rolle dabei)”

  1. DrB Says:

    Symbolpolitik, Politik ist immer auch Symbolpolitik.
    So konnte ja – leider, leider – der Palast der Republik nicht erhalten bleiben, dieses schöne Gebäude.
    Bemerkenswert, dass gerade unter linker Führung ein Schloss „wiederaufgebaut“ wird. Das Geld kommt sicherlich woanders her, wa?


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