Ostermarsch 2008 bzw. Der Arbeiter-und-U-Bahn-Fahrerstaat (Teil 2)

Heute wurde in Berlin kräftig für die Taliban demonstriert und wen sehe ich da? Den Kerl, der nach dem Ostermarsch mit seiner Frau in der U-Bahn saß, sich über den Kapitalismus beklagte und den wahren Satz sprach: “Jetzt haben wir sechs Minuten auf die Bahn warten müssen. In der DDR ist die in einem durch gefahren.“ Jetzt hielt er ein Transparent der FDJ hoch.

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4 Kommentare - “Ostermarsch 2008 bzw. Der Arbeiter-und-U-Bahn-Fahrerstaat (Teil 2)”


  1. […] wollen, marschierte in Berlin eine Freakshow der andern Art auf. Dort sahen Gideon und ich alte Bekannte, viele Kommunisten und sonstige rhetorische Flakhelfer der […]

  2. jungerlinker Says:

    Wir brauchen keine mails von der rechten „freunde der offenen (also imperialistischen) Gesellschaft“.
    Diese rechten CDU/CSU-Links gespickt mit deutschnationaler Kriegspropaganda sind völllig umbrauchbar!

    2. gideon, in berlin wird NICHT für die taliban demonstriert sondern gegen den deutschen und amerikanischen Imperialismus der Afghanistan zu einer Kolonie machen will und auch gegen den Taliban-Terror.
    Aber da du ja Bushs diktum folgst: jeder der gegen die rechten Imperialisten ist, ist für die Taliban (auch wenn er gegen beides ist), ist das die einzig logische schlussfolgerung.

    Nur komisch, dass leute wie du oder ihr „freunde der großmonopolistisch-kapitalistischen“ gesellschaft in den 80ern fleissig Propaganda für die Taliban gemacht habt, die damals im Solde des US-Imperialismus standen.
    Die Brd-Medien hetzten wie wahnsinnig gegen die afghanischen Kommunisten und erfreuten sich der islamistischen Massaker.

    Super doppelmoral, die ihr habt! Hauptsache gegen Links, Hauptsache gegen Kommunisten, Hauptsache die DDR noch mal in nachhinein verunglimpfen und den BRD-Imperialismus hochleben lassen!

  3. Gideon Böss Says:

    Hallo jungerlinker, schön, dass du auch mal wieder hier kommentierst. Warst du auf der Taliban-Demo in Berlin dabei?

    “Nur komisch, dass leute wie du oder ihr “freunde der großmonopolistisch-kapitalistischen” gesellschaft in den 80ern fleissig Propaganda für die Taliban gemacht habt.”

    Das fand meine Kindergärtnerin damals auch merkwürdig, dass ich nicht wie die anderen im Sandkasten spielen wollte, sondern fleißig Propaganda für die Taliban machte. Ich war wohl ein etwas sonderbares Kind…

  4. S1IG Says:

    […] in berlin wird NICHT für die taliban demonstriert sondern gegen den deutschen und amerikanischen Imperialismus der Afghanistan zu einer Kolonie machen will [..]

    Und dann die vielen Rohstoffe den Afghanen wegnehmen!

    Die Brd-Medien hetzten wie wahnsinnig gegen die afghanischen Kommunisten und erfreuten sich der islamistischen Massaker.

    Stimmt – Massaker und Vebrechen waren zu dieser Zeit auf der Tageordnung!

    @Gideon
    Du warst also schon im Buddelkasten ein Visonär – die Taliban traten zwar erst in den 90er auf, aber was kümmern uns diese Details? 😉
    Und nicht vergessen: In der Zone war alles besser!


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