Archiv für September 2008

just another retired weblog

September 30, 2008

Schade, Martin hat sein Blog (zumindest vorläufig) eingestellt. Dabei habe ich das immer gerne gelesen und klickte auch in den letzten Monaten regelmäßig drauf. Eine spannende Web-Adresse weniger.

Und auch mein Blog könnte bald aus Zeitgründen eingestellt werden, wenn meiner Karriere als Schmetterlingsjäger weiterhin so erfolgreich voran geht wie in den letzten Tagen…

Mal wieder was zum Islam. Aber auch zum deutschen Antifaschismus.

September 30, 2008

Selten sehen es frisch getaufte Katholiken als ihre erste Pflicht an, im nächstbesten Waffenladen für den Heiligen Krieg einzukaufen. Auch unter konvertierten Juden, Quäkern und Scientologen kommt das kaum vor. Warum ist das dann ausgerechnet in dem Verein anders, der für sich aggressiv mit dem Slogan „Islam ist Frieden“ wirbt?

Vor ein paar Tagen wurde über „das Gesicht einer neuen Generation von Terroristen“ berichtet. Ein 21-Jähriger Deutscher (Eric Breininger), der sich von den klaren Regeln des Koran fasziniert zeigt. Mit Begeisterung liest er dieses Buche, seine Freundin verschwindet unter dem Kopftuch und kurz darauf reist er für die Vertiefung seines Wissens nach Ägypten. Später geht es weiter nach Teheran (wer heutzutage nach Teheran reist, macht das entweder als religiöser Fanatiker oder deutscher Unternehmer). Außerdem lernt er Arabisch. Bis hierhin könnte man noch denken, dass da ein junger Mann in der Religion Halt gefunden hat. Schön für ihn, völlig uninteressant für den Rest der Welt. Wenn da nicht die kleine Sonderbarkeit wäre, dass zu diesem gottgefälligen Leben auch der Kampf gegen alle gehört, denen die Islamisten das Lebensrecht absprechen. Die Vollendung der Endlösung der Judenfrage steht dabei ganz oben auf der Liste.

Genau das ist es, was mich am Islam stört. Die Freaks anderer Religionen stellen sich mit schweren Kreuzen beladen in die Fußgängerzone, klingeln an Haustüren oder langweilen mit tibetischen Glückskeksweisheiten. Das kann nerven, mehr aber auch nicht. Nur im Islam fliegt alles in die Luft, wenn die Freaks kommen.

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Österreichischer Jungenrundfunk

September 28, 2008

„Der unverbesserliche Sacha Baron Cohen hat die heiligen Rituale der Haute Couture vergewaltigt.“

Dunkle Welten in Gefahr

September 25, 2008

Warum macht Jeanette Biedermann das Licht aus, wenn sie es auch anlassen könnte? Klarer Fall, wegen der Weltrettung. Darunter macht es ein singendes TV-Sternchen nicht. Deutschlandweit setzt sie sich gerade auf Plakaten für das ‚Licht aus!‘ ein. Und sie ist nicht alleine:  ‚Neben Jeanette vertreten Jutta Speidel und Cherno Jobatey dabei die Kernthemen der Kampagne‘, heißt es dazu auf Biedermanns Homepage, bzw. bei Sat.1.

Jetzt kann man ja darüber streiten, ob es um unsere Welt wirklich so schlecht bestellt ist, wenn zu ihrer Rettung Jutta Speidel, Cherno Jobatey und Jeanette Biedermann aufgeboten werden. Aber selbst wenn ja, warum muss das immer in Selbstkasteiung enden? Kann während der Rettung das Licht nicht einfach an bleiben?

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Ein herzlicher Abschied

September 23, 2008

Ich habe mich gerade von meinem Sportverein, bei dem ich die letzten beiden Jahre Mitglied war, abgemeldet und bekam darauf folgende Antwort:

Der nächste Kündigungstermin ist der 31.12.2008 – bis November muß Ihre Kündigung dann bei uns sein. Ein stillschweigendes Fernbleiben von den Übungsstunden gilt nicht als Ausscheiden aus dem Verein. Die Verpflichtung zur Weiterzahlung bleibt bestehen.

Aber dieser Ton konnte mich ehrlich gesagt nicht schockieren, war ich es doch gewohnt, auf diese nette (wenn auch etwas umständlich formulierte) Art an ausstehende Zahlungen erinnert zu werden:

Bitte überweisen Sie in den nächsten Tagen den fälligen Betrag und helfen Sie uns so, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten zu vermeiden.

Mir wird dieser direkte Ton fehlen. Oder vielleicht auch nicht. Nein, wahrscheinlich nicht.

Den Taliban eine zweite Chance: Truppen raus aus Afghanistan

September 22, 2008

Sie ist Trotzkistin und gegen die Stalinisten oder umgekehrt. So genau weiß ich das nicht. Auf jeden Fall war in der DDR nicht alles schlecht, sondern alles gut. Fast alles. Besser als heute war es auf jeden Fall. Die Menschen wollten den Sozialismus, sie hatten alle Arbeit und die Mauer war „ein antifaschistischer Schutzwall.“ Wir stehen vor dem Brandenburger Tor, die Frau hat Zeitschriften ihrer Sekte auf dem Arm und verkauft sie für 50 Cent. Für 50 imperialistische, also faschistische Cent.

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Ostermarsch 2008 bzw. Der Arbeiter-und-U-Bahn-Fahrerstaat (Teil 2)

September 20, 2008

Heute wurde in Berlin kräftig für die Taliban demonstriert und wen sehe ich da? Den Kerl, der nach dem Ostermarsch mit seiner Frau in der U-Bahn saß, sich über den Kapitalismus beklagte und den wahren Satz sprach: “Jetzt haben wir sechs Minuten auf die Bahn warten müssen. In der DDR ist die in einem durch gefahren.“ Jetzt hielt er ein Transparent der FDJ hoch.