4.Juli und ein Magazin

Ich habe im pdf-Magazin E Pluribus Unum einen Beitrag über die Vor-, und Nachteile von Blogs veröffentlicht, der auch hier gelesen werden kann. Mein persönlicher Favorit ist der Text von David Harnasch über eine Zugfahrt nach Berlin (Seite 13-14).

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8 Kommentare - “4.Juli und ein Magazin”

  1. Sky Says:

    Glückwunsch für das Belegen der Spitzenplätze bei den WELT-Blogs. Das wird also gelesen, gut. Ich lese _dort_ ja nicht. 😉

  2. jungerlinker Says:

    Wir wollen keine Welt-Blogs…wir wollen keine springer-hetze!
    Springer-zeitungen hetzten viele MEnschen so auf, dass ein Verrückter auf Rudi Dutschke schoss!

    Wir brauchen sozialistische Zeitungen wie zb die zeitung unsere zeit der dkp!

  3. Gideon Böss Says:

    Hi jungerlinker, warst ja lange weg, hast aber immer noch Recht.

  4. raymond Says:

    „Springer-zeitungen hetzten viele MEnschen so auf, dass ein Verrückter auf Rudi Dutschke schoss!“

    das ist mal ein satz.
    und die dkp zeitung ist für die kulturrevolution verantwortlich. 🙂

  5. Sky Says:

    Hatte jungerlinker auch schon ein wenig vermisst, Konstanz und markantes Auftreten prägen sich halt ein und machen sympatisch.
    BTW, vielleicht interessierts jemanden:
    http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/08/warum-es-in-blogs-keine-interviews-mit-politikern-gibt/

  6. jungerlinker Says:

    was haltet ihr davon: artikel aus der uz

    unsere zeit – Zeitung der DKP 11. Juli 2008
    Titelthema
    „Seit Kohl wird getrickst“

    … meldet die Süddeutsche Zeitung über die „geschönten Arbeitslosenzahlen“. Das hindert Frau Dr. rer. nat. Angela Merkel nicht, im Interview mit der Wirtschaftswoche „auf die großen Erfolge bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit“ zu verweisen: „In den vergangenen drei Jahren sank die Arbeitslosigkeit von fünf Millionen auf 3,16 Millionen Menschen. Das ist gut“, meint sie, sei aber kein Grund, Entspannungssignale auszusenden. Denn die paritätisch finanzierten Sozialversicherungsbeitragssätze wolle sie „unter 40 Prozent halten“ und weiter „auf Reformkurs bleiben“. „Ich arbeite fest daran, dass wir die Zahl der Erwerbslosen weiter senken.“ Was positiv klingt, ist in Wirklichkeit eine Drohung. Sie kündigt weitere „statistische Gehirnwäsche“ und Druck auf Erwerbslose und prekär Beschäftigte an. Denn Merkel will die Zahl der erwerbslos gemeldeten Menschen lediglich statistisch nach unten drücken. So kann sie den Auftrag der Arbeitgeberverbände, die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 3,3 Prozent auf unter 3 Prozent zu senken, umsetzen, ohne großen Widerstand befürchten zu müssen.

    Konservative Zeitungen wie die Süddeutsche oder Faz.Net schreiben Klartext. „3,2 Millionen Arbeitslose gelten nicht als arbeitslos“, Focus Online fragt „Arbeitslosenzahlen – Alles nur Augenwischerei?“ Sie machen ihren Lesern klar, dass die monatlich verkündeten „Jubelmeldungen“ (Focus online) der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit der Wirklichkeit der erwerbslosen oder prekär beschäftigten Menschen nichts zu tun haben.

    Dass die Zahl der Erwerbslosen nicht von 5 auf 3 Millionen gesunken sein kann, leuchtet jedem ein, der die Horrormeldungen der vergangenen drei Jahre zum Arbeitsplatzabbau nicht vergessen hat: Deutsche Bank baut 6 400 Stellen ab, geplante Streichung von 16 000 Arbeitsplätzen bei DaimlerChrysler, Telekom will mehr als 32 000 Stellen streichen, BenQ, die verkaufte Siemens-Handysparte, entließ 3 000 Beschäftigte, Siemens streicht weitere 1 000 Stellen im Com-Bereich, 20 000 Stellen stehen in den deutschen Fabriken bei VW in Frage, Nokia schließt sein Werk in Bochum, Bund, Länder und Kommunen haben im vergangenen Jahr rund 36 000 Stellen abgebaut.

    Die Differenz zwischen offiziell registrierten Arbeitslosen und tatsächlich Arbeitslosen betrug im August 2007 etwa 1,5 Millionen, darunter ca. 700 000 „Stille Reserve“, 360 000 in 1-Euro-Jobs und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, 220 000 Leistungsempfänger wie Vorruheständler ab 58 Jahren, 180 000 in Bewerbertrainings und Qualifizierungsmaßnahmen. Besonders brutal trifft es junge Menschen: 300 000 Menschen unter 25 Jahren sind im Juni offiziell registriert arbeitslos. Für je 100 AusbildungsbewerberInnen stehen aber nur 78 Ausbildungsplätze zu Verfügung. Die gemeldeten betrieblichen Ausbildungsplätze liegen noch unter dem Angebot von 2005. Und die BA meldet AusbildungsbewerberInnen als „versorgt“, wenn sie zu tausenden in Warteschleifen und berufsvorbereitenden Kursen verschwinden.

    Gleichzeitig steigt die Zahl der LeiharbeiterInnen auf 730 000, die der prekär Beschäftigten insgesamt auf 5 Millionen. Bei gleicher Qualifikation und gleichen Aufgaben erhalten Leiharbeiter durchschnittlich 20 bis 40 Prozent weniger Gehalt als die Beschäftigten in Festanstellung, stellt die IG Metall fest. Jede achte Leiharbeitskraft muss durch ergänzende Hartz-IV-Leistungen unterstützt werden.

    „Ein Gespenst geht um in Europa – die prekäre Beschäftigung“, macht Annelie Buntenbach, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DGB, auf die unsägliche Situation der Menschen aufmerksam, die arm in Arbeit sind. „Das ist eine Strategie der bewussten Spaltung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Ausweitung prekärer Beschäftigung hat nicht nur das Ziel, soziale Standards zu senken und Löhne zu drücken. Dahinter steht auch die Strategie, die Beschäftigten einzuschüchtern, gefügig zu machen und so ihre Widerstandskraft zu schwächen. Deswegen ist prekäre Beschäftigung auch ein direkter Angriff auf uns Gewerkschaften“, so Annelie Buntenbach. Die Trickserei von Frau Dr. rer. nat. Merkel ist Teil dieses Angriffs.

    A. R.

  7. Gideon Böss Says:

    @ junger linker

    Das war übrigens das erste und letzte Mal, dass ich einen Kommentar von dir freischalte, der aus einem hineinkopierten Artikel besteht. Das hier ist ja kein dummes Forum.

  8. raymond Says:

    @ junglinker

    sag mir doch mal, warum frau merkel hier ständig mit ihrem vollen titel benannt wird??!
    stehen die UZler so sehr auf titel?


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