Archiv für Juli 2008

Träum süß

Juli 30, 2008

Was tun, wenn man nicht einschlafen kann? BILD-Leser verraten ihre Tipps und der Matthias weiß, wie es geht: 

Matthias K., Hoyerswerda
Ich gehe am Abend 2 Stunden mit meinem Jagdhund, danach 2 Gläser Zitronensaft (frisch gepresst) mit Zucker aus dem Kühlschrank. Den Puls umwickle ich mit Eiskissen. Schlafe auf dem Balkon, nur mit nem Lacken zugedeckt. Na dann, gute Nacht.

(hier gefunden)

Volk der Diebe und Hehler

Juli 29, 2008

Warum sind eigentlich fast alle Comedy-/Unterhaltungsformate im deutschen Fernsehen Kopien oder Plagiate? Man kann direkt mit einer der populärsten beginnen: Stromberg. Witzig, intelligent und dreist geklaut. So dreist, dass die BBC den Machern mit einer Urheberrechtsklage drohte, die nur abgewendet werden konnte, weil mittlerweile am Ende des Abspannes steht: „Stromberg – Inspired by the UK BBC series „The Office“ created by Ricky Gervais and Stephen Merchant.“

Auch Bastian Pastewka ließ sich lieber von Curb your Enthusiasm inspirieren, anstatt sich etwas wirklich Neues auszudenken – und erreichte nicht ansatzweise das Niveau des Originals, was unter anderem daran liegt, dass Pastewka bei aller Sympathie eben kein Larry David ist. Die Kultsendung Mein neuer Freund mit dem wirklich talentierten Christian Ulmen geht ebenso auf ein britisches Original zurück, wie der unverschämt schlechte Abklatsch der Nerdserie ‚The IT-Crowd‘, die bei Sat.1 auf den Namen ‚Das iTeam – die Jungs mit der Maus‘ hört. Hier gibt es eine Gegenüberstellung von Original und Kopie.

(hier geht es weiter)

Fremdes Geld

Juli 29, 2008

„Es ist Aufgabe der Eigentümer eines Unternehmens, über die Bezahlung der Spitzenmanager zu entscheiden. Wenn ein privates Unternehmen für gute Leistung viel Geld zahlt, ist es nicht Aufgabe der Politik, das zu bewerten.“ (Quelle)

Das find ich ziemlich logisch. Bin ich eigentlich ein besserer Mensch als Oskar Lafontaine, weil ich nicht ständig davon träume, andere Leute um ihr Vermögen zu bringen? (Hier gibt es einen guten Kommentar.)

Ich arbeite jetzt mit adidas zusammen

Juli 27, 2008

Kann ich bei adidas eine neue Idee (Produkt- oder Design-Idee) zur Überprüfung und Bewertung durch adidas einreichen?

Nein. Unsere Firmenpolitik ist es, keine unverlangt eingesandten Vorschläge bezüglich Design, Erfindungen oder Ideen von Personen außerhalb der adidas Gruppe zu akzeptieren. Wir schätzen Ihr Interesse an unserer Firma sehr und ersuchen Sie um Ihre Zusammenarbeit indem wir Sie bitten keine solchen Ideen bei adidas einzureichen. (Quelle)

Da ich noch nie etwas unverlangt eingesandt habe, erfülle ich damit alle Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit… Also ich finde diesen letzten Satz von adidas wirklich faszinierend.

Ed Wood

Juli 27, 2008

Es gibt keinen besonderen Anlass dafür, aber dennoch will ich jetzt darauf hinweisen, dass jeder mindestens einmal im Leben ‚Ed Wood‘ gesehen haben sollte. Mit Jonny Depp und Martin Landau. Ein wirklich außergewöhnlich origineller Film…Marionetten seid ihr!

Obama eine Naturkatastrophe (II)

Juli 27, 2008

Am Donnerstag habe ich einen Artikel über den Stand der Obama-Begeisterung 7 Stunden vor der Rede geschrieben. Dabei habe ich auch mit einem Change-Anhänger geredet und  der ist jetzt beleidigt und fordert.

so herr böss wenn ihnen die gabe fehlt metaphern zu verarbeiten legen sie den stifft hin und hören auf zu schreiben und denken am besten auch gleich nicht mehr -nie wieder!

Ja, und so schnell kann man in den Augen eines ganz normalen Aktivisten die Berechtigung verlieren, zu schreiben und zu denken. Ich hab ihm trotzdem mal geantwortet:

Ich schreib auf Tastatur und Denkverbote halte ich für sehr heikel. Solches zu fordern, ist eigentlich das Privileg von Nazis und anderen Feinden der Freiheit. (oder ist das jetzt auch nur eine Metapher, die ich nicht verstanden habe?)

Israels Parade des Stolzes

Juli 25, 2008

Von Ben Dror Yemini

Man kann es Zeitungslesern nicht übel nehmen, wenn sie denken, dass Israel ein gefährlicher Ort ist, der von Gewalt und Korruption beherrscht wird. Israels 60. Jahrestag bietet jedoch einen Anlass, uns unsere Errungenschaften vor Augen zu führen. Die Fakten sprechen für sich.

Es gibt einige Maßstäbe, an denen Staaten gemessen werden: Bruttoinlandsprodukt, Lebenserwartung, Erziehungswesen etc. Es gibt jedoch keinen Index in Bezug auf den Beitrag eines bestimmten Landes für die Menschheit. So ein Index ist längst überfällig. Wer von Fakten verwirrt wird, der nehme sich in Acht. Hier nur eine kleine Auswahl:

Landwirtschaft: Israel ist weltweiter Spitzenreiter bei der Entwicklung von gegenüber natürlichen Risiken resistenten Sorten und speziellen Feldfrüchten, die schweren Witterungsbedingungen standhalten. Israel hat das Tröpfchenbewässerungssystem erfunden, das enorme Mengen von Wasser spart. Der Milchertrag in Israel ist der höchste in der Welt, mehr als doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt. In Israel wirft eine Palme durchschnittlich 182 Kg Früchte ab, im Rest des Nahen Ostens lediglich 17 Kg.

Seit Staatsgründung hat sich die landwirtschaftliche Nutzfläche verdreifacht, der Ertrag jedoch versechzehnfacht. Ashkelon betreibt die weltweit größte Entsalzungsanlage, wenn sie nicht gerade von Raketen der Hamas getroffen wird, die sich dann über den Wassermangel im Gaza-Streifen beschweren kann.

High-tech: Ein beträchtlicher Teil der führenden High-tech-Entwicklungen der Welt sind israelische Erfindungen. Der erste USB-Stick wurde in Israel erfunden. Das ICQ Instant Messaging Program, das zum integralen Bestandteil eines jeden Computers auf der ganzen Welt geworden ist, wurde in Israel entwickelt. Die beste Sicherheitssoftware stammt aus Israel.

Ein Großteil des Windows XP-Betriebssystems, das in fast jedem Computer der Welt verwendet wird, wurde in Israel entwickelt. Die VOIP-Technologie (Voice over Internet Protocol, die Basis für Programme wie Skype), die internationale Telefongespräche einfach, billig und leicht verfügbar macht, wurde in Israel entwickelt. Es ist kein Zufall, dass wir beinahe jeden Tag von einer weiteren israelischen Firma hören, die von einem Konglomerat aufgekauft wird.

Israel rangiert bei der Zahl der Patente pro Kopf weltweit an zweiter Stelle, nach Japan und vor den USA. Wenn man die Effektivität der Erfindungen betrachtet, stehen wir eigentlich an erster Stelle. Von den 100 wichtigsten Start-ups in Europa waren zehn israelisch.

Wissenschaft: Israel rangiert bei der Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen pro Kopf weltweit an dritter Stelle. Wenn man die Bedeutung der Publikationen gegenüber ihrer relativen Quantität berücksichtigt, steht Israel weltweit auf Platz 14.  Dies schließt Fächer ein, von denen die gesamte Menschheit profitiert – Medizin, Physik, Mathematik u. a.

Bei der Zahl von Sonderstipendien für junge Wissenschaftler des ERC (European Research Council) hat Israel den fünften Platz erreicht. Relativ zu seiner Größe belegt es freilich Platz eins.

Medizin: Teva ist das weltweit größte Unternehmen für Generika. Es gibt wohl nur weinige Haushalte auf der Welt ohne Medikamente ‚Made in Israel’. Teva und andere Unternehmen entwickeln auch neue Arzneimittel. So hat Teva etwa ein Medikament zur Parkinson-Behandlung entwickelt, bei der Behandlung von Multiple Sklerose ist Israel an vorderster Front beteiligt.

Vor zwei Jahren hat der weltweit größte Pharmakonzern Pfizer ein Produkt einer israelischen Firma erworben, das Erblindung verhindern kann. Bei der Verbindung von Nanorobotern und Medizin ist Israel führend.

Und dies ist – wie gesagt – nur eine Auswahl.

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