Sex and the City (schlechte Serie, schlechter Einfluss)

Sex and the City gehört nicht zu meinen Lieblingsserien, vielleicht weil ich irgendwann verlernt habe, immer lachen zu müssen, wenn ich das Wort „Penis“ oder „onanieren“ höre. Als SexCity vor Jahren ins Fernsehen kam, schien es, als ob Prüderie, Verklemmtheit und Langeweile nie weg waren. Plötzlich kicherte es auf deutschen Wohnzimmersofas, wenn ein, hihi, versauter Witz, eine sexuelle Anspielung gemacht wurde.

Tabubrüche wurden gefeiert, wenn sich eine in den verblühten Jahren ihres Lebens stehende Frau einen Dildo kaufte und mit diesem dann allerlei Peinlichkeiten erlebte. Während solche aufregend langweiligen Handlungsstränge ausreichten, um SexCity über Jahre am Leben oder zumindest im Fernsehprogramm zu halten und einem Großteil der abiturierenden Mädchen so der Respekt für den Sex Ü-40 beigebracht wurde, konnte aber längst nicht alles mit Lob rechnen, was sich damals in TV und Kino mit Sexualität beschäftigte. American Pie beispielsweise galt vielen Eltern als auf Leinwand gebannter Beweis für eine nur noch am Geschlechtsverkehr interessierte, hemmungslose und oberflächliche Jugend. Was etwas verwundert, wo sich doch Sex and the City und American Pie der gleichen Erfolgsformel bedienten, nämlich aus den Zutaten Sex und Liebe skurrile Begebenheiten zu basteln. Wir lernen daraus: Alle Dildos sind gleich, aber manche sind gleicher.

(hier geht es weiter.)

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