Moses ist tot

Weil es in den meisten Nachrufen übergangen wird und weil das Charlton Heston-Bild dank dem Vollproll Michael Moore das eines skrupellosen Waffennarren ist, sei angemerkt, dass Heston sich aktiv für die Gleichberechtigung der Schwarzen einsetzte, mit Martin Luther King zusammenarbeitete und vor Restaurants demonstrierte, die nur weiße Gäste einließen…Er hat dabei ein bisschen mehr riskiert, als ein Al Gore mit seiner unbequemen Wahrheite. (Gerade deswegen wirkt es sehr schäbig, wenn hier Heston vor allem als ein dümmlicher Schönling hingestellt wird.)

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5 Kommentare - “Moses ist tot”


  1. […] wir ja alle, was für ein böser, böser Mann da von uns gegangen ist. Bei Jakob und im Fuchsbau ist man freundlicher und bei mir darf er noch einmal mit Edward G. Robinson zu Abend essen. […]


  2. […] von Schwarzen einsetzte oder vor Lokalen demonstrierte, die nur für Weiße waren, ist nur wenigen ein Wort wert. Ein Schelm, wer Böses in den Wohlmeinenden sieht. link … | gedanken und gedenken | […]

  3. Hardy Says:

    Was erwartest Du denn anderes von der deutschen Presse? Betrügern wie Moore und Gore(sogar gerichtlich erwiesen) wird zugejubelt, und Leute die sich wirklich engagieren werden aufgrund ihrer Tätigkeit in der NRA niedergemacht. Tja, wenn er ein Philatelist gewesen wäre…aber so. Typisch Deutsch!

  4. Sky Says:

    Der Mann soll früher links gewesen sein und in den letzten Jahren als „Waffennarr“ und „Rechter“ sein wahres Gesicht gezeigt haben. Sowas geht ja auch nicht, das goutieren die deutschen und europäischen Standardmedien nicht.
    Übrigens stehen die pol. oft wirren Äusserungen der sog. Hollywoodstars in ähnlichem Kontext. Das wird in den Staaten augenzwinkernd geduldet, ist es doch gut für den Absatzmarkt Europa.
    Ein „hübsches“ Beispiel hier Pink mit ihrem unerträglichen Song „Mr.President“ (der natürlich nur in EU veröffentlicht worden ist), Du selbst hast in Deinem Blog noch weitere Beispiele bearbeitet.

  5. skibowski Says:

    Was kann man anderes von der Presse, gleich welcher, erwarten? Kommt es nicht darauf an was und wen man liest?


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