Politiker fordern Quote für deutsche TV-Serien

CSI, Lost, Monk, Dr. House – die Liste der erfolgreichen amerikanischen Serien im deutschen Fernsehen ist lang. Zu lang, wie einige Politiker finden. Darum soll es bald eine Quote für deutsche Serien geben. (via)

Das kann man fordern, man kann aber auch sagen, dass die deutschen Serien einfach so extrem frei von Ideen und Originalität sind, dass sie selbst für gute Patrioten ungenießbar sind.

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5 Kommentare - “Politiker fordern Quote für deutsche TV-Serien”

  1. Leo Greller Says:

    … es gab über die Jahre immer mal wieder gute deutschsprachige TV-Serien, die auch ihr Publikum fanden. Vorenthalten werden einem im deutschen Fernsehen jedoch viele hervorragende TV-Produktionen aus dem europäischen Ausland, z.B. England, Frankreich oder Spanien. Da sind die großen US-Medienkonzerne mit ihrem Marketing (für längst nicht immer hochwertigere) Produkte einfach besser.

  2. Adrian Says:

    @ Leo Greller
    Ich würd eher sagen, die deutschen TV-Verantwortlichen machen ihren Job mies.

  3. Haiko Says:

    Wie wäre es mal mit einer Quote für talentierte Drehbuchautoren? Jede Produktionsfirma/Sender sollte mindestens zwei gesetzlich vorgeschriebene talentierte Autoren haben!

    Abegesehen davon ist das Krähen nach Zwangsqouten immer ein Zeichen für die fehlende Qualität in einem Kulturbereich.

  4. Gideon Böss Says:

    Es gibt wohl nichts billigeres, als für einen Bereich Quoten zu fordern, bei dem es vor allem auf die besseren Ideen ankommen sollte. Ich habe keine Lust, einen Film eines talentfreien deutschen Nachwuchsfilmemachers zu sehen, nur weil irgendwelche Politiker ihre Zeit damit totschlagen, sinnfreie Statistiken zu erstellen, wie überfremdet der deutsche TV-Markt ist. Haben die nicht besseres zu tun?

    @
    Leo Greller

    Nein, es liegt nicht am Marketing (zumindest nicht in erster Linie), sondern vor allem daran, dass in den USA in den letzten Jahren mal ganz nebenbei völlig neue Formate auf die Leinwand kamen, bei denen niemand wissen konnte, wie das Publikum reagieren würde (z.B. Lost, 24…) und die Sender somit ein großes Risiko eingegangen sind. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, weil sich die deutschen Fernsehmacher darauf beschränken, gar kein Risiko einzugehen, erfolgreiche – zumeist amerikanische und englische – Serien einzukaufen, oder (was viel schlimmer ist) diese nachzudrehen, und sich dann wundern, warum niemand auf ihre wiedergekäuten Serien abfährt.


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