Jesus der Tierquäler

Das sind übriges zwei Bilder aus dem Berliner Zoo. Auf Bild 1 schwimmt Knut durchs Wasser und auf Bild zwei sieht man von der gegenüberliegenden Seite die Menschenmenge, die immer noch um das Gehege herum steht und staunt und fotografiert, und nicht wissen kann, ob das nun Knut oder ein völlig anderer bald ausgewachsener Eisbär ist. Das interessanteste an dem Zoo-Besuch war aber ein Gespräch, dass ich mithören durfte.

Neben mir standen zwei ältere Frauen, und wir alle zusammen standen wiederum vor einer Felsformation, die für irgendwelche indischen Bären errichtet wurde. Und da sagt die eine, während die Bären unbeholfen über die Felsen wanken, dass ihr Tierschutz sehr wichtig sei. Ja, ja, bestätigt die andere, wir haben nur diese eine Natur. Schlecht gehen wir damit um, stellt sie noch fest. Den Menschen fehlt es einfach an der Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung. Und da muss die andere widersprechen. Ich bedaure sehr, betont sie, ich bedaure sehr, dass Jesus, der ein so großes Vorbild für uns alle sein sollte, nichts zum Tierschutz gesagt hat. Das ist meine Hauptkritik am Neuen Testament. Der fehlende Aufruf zum Naturschutz! Ich gehe schweigend weiter.

Vielleicht hätte man erwähnen sollen, dass Jesus auch versäumt hat, vor dem Öl-Schock und der Internet-Blase zu warnen…

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One Comment - “Jesus der Tierquäler”

  1. adrian Says:

    Indische Bären? Können eigentlich nur Lippenbären (Melursus ursinus) sein. Die sind echt cool!


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