Ein Sarotti Mohr in der Vorstadt.

RTL II bringt ein neues Format raus. Klischee-Punks, Klischee-Schwarze, Klischee-Palis und andere „Randgruppen“ sollen in einer Serie versuchen, einen deutschen Gartenzwerg-Spießer zu überzeugen, dass er sie trotzt ihrer Klischee-Mentalität als Nachbarn akzeptiert. Da rufen jetzt viele „Rassismus“, nur weil der Schwarze halt gerne und ausdauernd trommelt, und sich zwei Frauen hält und vielleicht ein wenig naiv und infantil ist.
Spiegel Online ist über diese TV-Idee empört, und lässt einen Schauspieler sagen:

Wie Recht hat doch der Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss, der im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE gestern forderte: „Die Entwickler der Sendung sollten dazu verdonnert werden, ihre eigene Sendung einen Nachmittag lang auf einem Zeltplatz in Mecklenburg-Vorpommern zu gucken – um zu begreifen, was für Reaktionen sie hervorruft.“

Und da muss jetzt doch die Frage erlaubt sein, was da eigentlich für rassistische Vorurteile über die Zeltplätze in Mecklenburg-Vorpommern kursieren. Sowohl bei SPON, als auch bei Sanoussi-Bliss. Erschreckend…

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