Archiv für Oktober 2007

Al Gore empfiehlt: Selektive Erinnerung gegen den Klimawandel

Oktober 31, 2007

Nach wie vor ist es enorm wichtig und sinnvoll, immer wieder diese Seite anzusteuern. Mit jedem Klick retten sie ein Eisbär-Baby und jeder Klick ist ein Klick gegen Flix. Egal aus welchem Grund man diese Seite ansteuert, es ist immer der richtige.

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Deutsche TV-Unterhaltung – Oder: Nicht nur China klaut und klaut und klaut

Oktober 30, 2007

252x190_2007poster_.jpgBastian Pastewka ist ein guter Komiker. Verglichen mit dem, was im deutschen TV sonst noch so rumprollt, rumprollt und rumprollt, ist er sogar ein ziemlich guter Komiker. Und seit ein paar Jahren spielt er in der Serie „Pastewka“ sich selbst. Dafür gab es schon einige Preise und viel Anerkennung. Warum, ist nicht so ganz klar.

Zum einen ist diese Serie nicht sonderlich gut gemacht. Die Drehbücher zeichnen sich durch eben die Langweilige aus, wegen der all die, für die der Atze Schröder-Humor nicht der Himmel ist, überhaupt erst zu Fernsehimmigranten werden, und sich nach England und die USA absetzen. Außerdem wirken die Aufnahmen oft so hölzern, als ob sie von Veteranen des Offenen-Kanal ehrenamtlich gemacht wurden. Dementsprechend wird auf den sinnvollen Einsatz von Dynamik und Tempo verzichtet. Was für eine Sitcom ja nicht ganz unwichtig ist.

Zum anderen ist das Konzept geklaut, oder vielleicht auch nur „kopiert“, zumindest keine eigene Idee (soweit kommts noch!) Seit 2000 läuft nämlich im amerikanischen Sender HBO die Serie „Curb Your Enthusiasm“, in ihr dreht sich alles um Larry David und sein chaotisches Leben. Larry David gibt es wirklich, und er ist so etwas wie eine lebende Legende, ist er doch der Kopf hinter „Seinfeld“. Seine aktuelle Serie zeichnet sich durch eine Mischung aus Improvisation und festem Drehbuch aus. Es gibt einen Handlungsrahmen, der Rest wird relativ frei vor der Kamera gestaltet. Regelmäßig treten auch andere Stars in Gastrollen auf. Etwa Mel Brooks, Ben Stiller, Sacha Baron-Cohen oder Dustin Hoffman.

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Entarteter Meisner

Oktober 27, 2007

In einer Predigt im Schweizer Wallfahrtsort Einsiedeln hatte Meisner Anfang Oktober darauf gedrungen, nicht zu vergessen, dass Ehe und Familie göttliche Realitäten seien. (via)

Das glaube ich erst, wenn mir die Kinder von Gott einen schönen Gruß von Frau Gott überbringen.

Was hat die Hamas, was die PKK nicht hat?

Oktober 25, 2007

Gerade droht wegen dem Konflikt der Türkei mit der PKK wieder ein Krieg. Seit Jahrzehnten kämpfen die beiden Seiten gegeneinander. Zehntausende Tote sind zu beklagen, aber dennoch melden sich keine Experten zu Wort, die festhalten, dass es unbedingt nötig ist, den Kurden einen eigenen Staat zu geben…Warum eigentlich nicht?

Tagebuch einer Aus- und Einwanderung

Oktober 24, 2007

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So heißt das Blog von Hannes Stein, einem Welt-Redakteur, der gerade in die USA gezogen ist, genauer nach New York. Regelmäßig schreibt er nun hier über seinen Neuanfang. Man sollte es lesen. Nicht nur ist es unterhaltsam, sondern vor allem ist es interessant. (Warum man in den USA auch einen Führerschein besitzen kann, ohne eine Fahrerlaubnis zu besitzen, erfährt man z.B. hier) Wer also entweder nie in den Genuss einer Green-Card kommen wird, oder wenn doch, sich nicht traut den Flieger zu besteigen, sollte hier immer mal wieder vorbei schauen, denn ein authentischeres Auswanderungsgefühl ohne selber auszuwandern, ist schwer zu bekommen.

Jaroslaw Kaczynski hat Recht

Oktober 23, 2007

Das Wahlergebnis sei ein Beweis dafür, „dass in einer Demokratie Fehler passieren“, sagte er. (via)

Das stimmt, und glücklicherweise haben die Polen besagten Fehler nun korrigiert, und diesen komischen Kerl aus dem Amt gewählt.

Alle Künstler sind Hitler

Oktober 21, 2007

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Man ist das langweilig! Kann es sein, dass die meisten Leute, die sich Künstler nennen, einfach nur ideenlose Provokateure sind? (Ja!) Immer, wenn von einem neuen Skandal in der Kunstszene die Rede ist, kann man sich sicher sein, dass sich der Skandal aus einer Kombination aus Massenmörder und Sex, oder Papst und Sex oder Politiker und Sex zusammensetzt. (Hin und wieder wird das ganze auch noch durch Nazisymbole aufgelockert.)

Provokationskünstler kann man innerhalb von fünf Minuten werden. Dazu braucht es nur einen Stift und zwei Blatt Papier. Auf das eine schreibt man die Namen von bedeutenden Menschen: z.b. Papst Johannes Paul II, John F. Kennedy oder Mutter Theresa. Auf das anderen Begriffe wie Penis, Selbstbefriedigung oder Hakenkreuz. Dann bildet man aus diesen beiden Listen drei Begriffspaare. Und schon gehört man auf der nächsten Kunstmesse zur Avantgarde. Skandal: Papst Johannes Paul II mit erigiertem Penis. Skandal: Mutter Theresa bei der Selbstbefriedigung. Skandal: John F. Kennedy mit Hakenkreuzarmbinde.

Provokant ist an solchen Werken gar nichts, umso merkwürdiger ist es, warum solche dümmlichen Werke immer wieder abgefeiert werden, und dadurch Künstler, deren Ideenreichtum beeindruckend beschränkt ist, zu Stars verklärt werden. Aktuell gibt es in Argentinien viel Aufregung um ein solches provokantes Kunstwerk. Es geht um Hitler (mit dem man bei sowas nichts falsch machen kann), und was wurde aus ihm gemacht? Hat er einen Davidstern umgehängt bekommen? Oder küsst er Anne Frank? Nein (auch wenn das ebenfalls geniale Ideen sind), viel besser: Er ist ein Transvestit! Wie provokant. Und dann heißt das Werk auch noch adolfinchen. Das ist so aufrüttelnd und so mutig wie das Betrachten einer ALDI-Einkaufstüte.

Aber diese Ausstellung in Buenos Aires hat noch einen anderen Skandal zu bieten. Zensur nämlich!

 

Das Bild einer Erektion strich die argentinische Direktorin des Museums noch vor Ausstellungsbeginn aus dem Programm.

 

Ja, es sollte viel mehr Zensur geben.