Archiv für September 2007

Berlin Marathon 2007

September 30, 2007


Auf die Frage nach dem „Warum“ werde ich an dieser Stelle nicht eingehen. Und es wird auf sie wohl auch keine rationale Erklärung geben.
Denn, WARUM rennt ein Mensch freiwillig 42 Kilometer durch eine Stadt, wenn es doch S-Bahnen und Autos gibt? Sei es wie es ist, und wenden wir uns den Fakten zu. Ein paar tausend Läufer rannten durch Berlin, ein paar tausend Nicht-Läufer jubelten vom Straßenrand zu. Wowereit gab den Startschuss und die Dänen sind eindeutig die Herrscher in der Läuferszene. Überall ihre rote Fahne mit nach links verschobenen Kreuz. Auf T-Shirts, Plakaten und Bäumen. Auch Italiener und Franzosen sind sehr präsent. Die Nachbarn aus Polen lassen sich dagegen kaum sehen. Dafür rennen einige Mexikaner und Japaner mit. Und zwei männliche Nonnen, sowie mehrere Teufel.

Über die Atmosphäre beim (Berlin) Marathon wird ja viel gesprochen. Sie soll sehr spannend sein, und auch aufregend, und einzigartig und unverkennbar und noch einige andere Phrasen mehr, die alle dasselbe bedeuten. In erster Linie ist sie aber nur der Beweis dafür, dass Zivilisation und Kultur schnell vergessen sind, wenn es darum geht, möglichst kräftezerrend und via Umweg über C und Y von A nach B zu gelangen. Da werden die Dixi-WCs ignoriert, weil man lieber hinter ihnen den Tiergarten markiert. Bald wird dann auch einfach nicht mehr der Weg bis in den Tiergarten gesucht, weil doch die Hecke am Straßenrand völlig ausreicht. Und dann wird überlegt, ob nun die Banane noch gegessen werden kann, oder ob sie einem dann bei Kilometer 32 den Dolch in den Rücken stößt.

Die Startphase wirkt wie eine Mischung aus Diskothek und Kasernendrill. Langsam und unaufhaltsam rücken die Läuferblocks vorwärts, ehe sie die Startlinie erreichen und auf die Straße losgelassen werden. Die Musik gibt den Takt vor. Die Blocks werden nach dem Leistungsniveau zusammengestellt. Am Straßenrand warten die Fans, die Neugierigen und die Angehörigen, die dem Andi „weiter so!“ zurufen, oder für den Franz ein „Go, Franz, Go“-Plakat in die Luft halten. Manchmal stundenlang, je nachdem wie weit sie vom Start entfernt stehen.

Das Wetter ist okay. Zwar scheint die Sonne nicht, dafür bleibt aber auch der Regen aus. Nach zwei Stunden ist dann schon wieder alles vorbei. Zumindest für Haile Gebreselassi, der zufrieden sein kann. Weltrekord. Aber auch vier Stunden später rennen noch Leute durchs Ziel. Auch sie können zufrieden sein. Sie haben es geschafft. Am Potsdamer Platz greifen viele Teilnehmer nach dem Handy. Die letzten Absprachen werden getroffen, ehe es bald darauf zum Zieleinlauf kommt, den die lieben Freunde doch bitte mit der Kamera festhalten sollen. Und dann ist es soweit, der Lutz rennt durchs Brandenburger Tor. Der Marathon ist beendet. Wo findet der nächste Stadt? Köln? Okay.

China wieder beim Ideenklau erwischt!

September 28, 2007

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„Der Autor von „Currency Wars“ ist eigentlich IT-Berater und Hobbyhistoriker und lebt selbst seit 1994 in den USA. Er habe ursprünglich nur herausfinden wollen, was die Ursachen der Asienkrise von 1997 gewesen seien, sagt Song„…und früher oder später bekommt halt jeder heraus, dass die Ursache für das schlechte Wetter, die Kopfschmerzen, den miesen Job oder eben die Asienkrise die Juden sind.

Angela Merkel über den Iran

September 26, 2007

„Wenn Iran in den Besitz der Atombombe käme, dann hätte das verheerende Folgen: zuerst und vor allem für die Existenz Israels, dann für die gesamte Region und schließlich – weit darüber hinaus – für alle in Europa und der Welt, denen die Werte von Freiheit, Demokratie und Menschenwürde etwas bedeuten. Deshalb muss verhindert werden, dass Iran in den Besitz der Atombombe kommt.

Beim entschlossenen Vorgehen gegen die Provokationen Irans darf sich die internationale Gemeinschaft nicht spalten lassen. Nicht die Welt muss Iran beweisen, dass Iran die Atombombe baut. Iran muss die Welt überzeugen, dass es die Atombombe nicht will.“

(via)

Lisa Fitz

September 26, 2007

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Jom Kippur tut Eisbären gut

September 24, 2007

Wer das Klima retten will, muss Jude werden.

Wo war ich unsicher

September 20, 2007

Es war längst überfällig, nun ist es soweit. Die Linkliste wurde um eine interessante Homepage erweitert.
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(Ein legendäres Interview, und der eigentlicher Grund für die Aufnahme)

Endlich traut sich mal einer

September 18, 2007


O.J. Simpson ist schon fast drin, und vielleicht wird er die Zelle ja mit einem anderen Prominenten teilen können.