Demo für Gott?

Heute Abend stieß ich in der Nähe der Friedrichstraße auf eine Demo, die aber auch eine Prozession gewesen sein kann oder eine als Prozession getarnte Demo. Na ja, auf jeden Fall liefen da eine Menge eher ältere Menschen mit, schwiegen viel und sangen hin und wieder (Protest-)Kirchenlieder. Ich habe ein paar Fotos der Veranstaltung gemacht.


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Schöne Gewänder, gutes Wetter und eine Grünphase; also wem diese Gottesbeweise nicht reichen, der schmort später zu Recht in der Hölle.
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Sonnenschutz für die 1.Klasse Christen.
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Im Hintergrund: DER PAPST (vielleicht)
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Der schwarze Block blieb weitgehend friedlich (Stand 20:09 Uhr)
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6 Kommentare - “Demo für Gott?”

  1. Herr Jost Says:

    Könnte auch eine Fronleichnamsprozession gewesen sein (ist ja heute), aber ich dachte sowas gibt es nur im stramm stockkatholischen Süden, z.B. da wo ich wohne, inklusive in der gesamten Innenstadt aufgestellten Lautsprechern um die christliche Botschaft in die weite Weltzu tragen.

  2. Telegehirn Says:

    In den schwarzen Block der Bräute Jesu sollte man lieber nicht geraten. Diese Nonnenstiefel haben Stahlkappen .

    Diese Luder in Schwarz können noch ganz andere Sachen:
    http://mitfuehlen.de/wp-content/uploads/2006/06/03-12-08_nonnen-eis.jpg

  3. Juedisches Berlin Blog Says:

    Nö, Fronleichnamsprozession gibt es auch in evangelischen Gegenden, allerdings ziehen die Katholen das dann nicht so groß und zentral auf, sondern machen es eher gemeindeintern.

    Nun ja, der Baldachin und Sonnenschutz: Ist halt genauso wie eine Chuppa für den Sonnenschutz 😉

    @telegehirn
    Und der schwarze Block sind in diesem Fall übrigens die Nonnen vom Hedwigskrankenhaus, das in diesen Gemeindebereich hineingehört. Dieses war der Anlaufpunkt für versteckte Juden, die in der Nazizeit medizinische Hilfe brauchten. Für viele Juden war es lebensrettend, genau an diesen schwarzen Block zu geraten. Und einige jüdische Babys, deren Mütter ins Deportationssammellager mußten, und die auf den Stufen des Krankenhauses abgelegt wurden, haben durch die Hilfe des schwarzen Blocks überlebt.

    Meine Empfehlung: Nächstes Mal Gehirn einschalten, bevor man sich über anderer Leute religiöser Praxis lustig macht.

  4. Telegehirn Says:

    Das eine hat mit dem anderen nur sehr wenig zu tun und als Atheist mache ich mich grundsätzlich über alle Religionen und deren Praktiken lustig. Warum auch nicht? Ich kann nicht erkennen, welche Problem Du jetzt hast, denn die Nonnen von heute, sind doch nicht mehr mit den Nonnen von damals identisch. Ausserdem: Die katholische Kirche, als Institution hat genug Schuld auf sich geladen und wenn ich mich richtig erinnere, dann haben die Kirchen jede Menge Zwangsarbeiter beschäftigt.

    Man auch nicht eine ganze Religion von Spott und Kritik ausnehmen, nur einige ihrer MitgliederInnen einmal etwas mutiges und richtiges taten.

  5. Juebe Says:

    @telegehirn
    Spott – Kritik?
    Was hat Deine Kommentar für ein spöttisches oder kritisches Potential? Meiner Ansicht nach keines.
    Aber Geschmacklosigkeit durchaus!

  6. Telegehirn Says:

    Über Humor lässt sich nicht streiten.

    Ich muss bei dem Foto einfach daran denken, was manch armen Tropf geschah, der aus Versehen mal in den Frauenblock geriet und Bekanntschaft mit den Stiefeln der „Damen“ machte und da auch Nonnen manchmal Stiefel tragen…. Lassen wir das: mit meiner Form von Humor ecke ich oft an, da ich nicht massentauglichen Spott speie, und ich kann damit gut leben.


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