Antiamerikanismus gibt es nicht…


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…deswegen wirkt das Mitleid vieler Europäer auf das Massaker an einer amerikanischen Universität auch nur im ersten Moment zynisch, kalt und – ja dieses Wort trifft es wirklich – schadenfroh. SpiegelOnline hat einige Reaktion von Amerikanern gesammelt, die sich für die Anteilnahme bedanken.
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„Die Vereinigten Staaten leiden nach einer schrecklichen Demonstration des Bösen, ausgeführt von jemandem, den wir mit offenen Armen in diesem Land willkommen geheißen haben. Ich kenne keinen meiner Landsleute, der während des russischen Schulmassakers 2004 Schadenfreude empfunden hätte. Wir verhielten uns respektvoll. An alle, die über mein Land herziehen wollen in dieser Zeit der Trauer: Schämt euch. Ihr seid herzlos und gedankenlos.“
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„Sie können nicht mal einen Tag mit ihrem Polit-Gefasel warten, um, wieder einmal, Amerika zu verurteilen. Als das Leid London und Madrid traf, haben wir Amerikaner mit diesen Ländern getrauert. Als die ganze Welt gegen Diktatoren kämpfte, wer hat alle gerettet? Ach, das waren ja die Amerikaner. Wir wird uns das vergolten? Mit diesem Trommelfeuer des Hasses.“

(weitere hier)

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6 Kommentare - “Antiamerikanismus gibt es nicht…”

  1. Astuga Says:

    Und erst der Antirussimus (oder wie sich das nennt), als etwa damals in Russland das Schulmassaker verübt wurde.

    Ach nein, Antirussimus gibt`s ja gar nicht – muss an unserer differenzierten europäischen Betrachtungsweise liegen.

  2. Hamster Says:

    Nur eine Kleinigkeit. 😉

    Mal den Titel korrigieren:
    „Antiamerikansimus gibt es nicht“

  3. Gideon Böss Says:

    @ Hamster

    Ein durchaus berechtigter Einwand, der auch schon Konsequenzen nach sich zog.

  4. Hamster Says:

    Das ist die bittere Antwort unserer SPIGEL-Leser:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,478356,00.html

    Grüsse!

  5. Gideon Böss Says:

    Wirklich ekelhaft! Allesamt, aber dieser ist wohl der übelste.

    „Uns emotionale Kälte und Undankbarkeit vorzuwerfen ist schon sehr dreist“, schreibt Arne John aus Hamburg. „Ich finde es nur erschreckend, dass sich die Ansichten/Denkweisen unserer amerikanischen Freunde nach solchen Vorfällen noch immer nicht geändert haben und wohl auch nicht ändern werden. Die Leserbriefe (bis auf ein, zwei Ausnahmen) zeugen nach wie vor von intellektueller Armut und einer gnadenlosen Selbstüberschätzung.“

  6. Hamster Says:

    Ja, Gideon, die E-Mails sind peinlich, wenn man allerdings (wie ich es tue, gelegentlich, aber wirklich nur gelegentlich und nie aktiv teilnehmend) in die Kommentarbereiche unserer Standardmedien im Internet schaut, dann kann man kaum überrascht sein.


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