Real existierende Streitkultur (auf dem Campus)
Martin Hagen hat heute Morgen auf ein Plakat des RCDS hingewiesen. Und so sehen die Gegenargumente aus: Dämlichen Aufkleber drüber kleben, Plakat zerreißen, verdrängen, was da steht.
Martin Hagen hat heute Morgen auf ein Plakat des RCDS hingewiesen. Und so sehen die Gegenargumente aus: Dämlichen Aufkleber drüber kleben, Plakat zerreißen, verdrängen, was da steht.
Mai 13, 2008 at 8:20
Die Streitkultur muß eben noch besser entwickelt werden: Haßsprüche, Feuer ans Plakat, anonyme Drohungen an den RCDS ausstoßen, besser noch an namentlich bekannte RCDS-Mitglieder usw.
Vom Islam lernen, heißt siegen lernen!
Mai 13, 2008 at 9:51
„Vom Islam lernen, heißt siegen lernen!“
LOL, die Islam-Terroristen hätten das Ding aber eher hochgejagt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,553107,00.html
Mai 13, 2008 at 10:12
Na da verteidigt ihr ja einen netten rechten CDU-Studentenverband der dümmlich gegen Linke hetzt!
Che war ein Held und da die CDU nicht selbst die Ehre gehabt hätte ihn zu erschiessen, ist sie wohl etwas sauer und will ihn nachträglich töten.
Aber diese ultrarechte Hetze die neulich Chavez in Bezug auf merkel auch krisitisierte zieht nicht: Che Guevara steht in einer reihe linker Freiheitskämpfer und Theorethiker wie Marx Engels und Lenin.
Wenn so ein Mord- und Hetzplakat überklebt wird ist das gut.
Würd nur gern wissen ob diese seite nun cdu oder fdp-nah ist…
vielleicht solltet ihr mal lieber was über die von der cia bezahlten todesschwadrone in lateinamerika berichten…oder über die verbrechen der lateinamerikanischen rechten im kampf gegen linke rebellen…dazu zählt auch ches ermordung.
Und die war gewiss schlimmer als das zerstören eines Hetzplakates!
Mai 13, 2008 at 10:26
Nur noch ein Nachtrag: Ein deutscher Naziverbrecher, Klaus Barbie, der nach Lateinamerika geflohen war und von dortigen Rechten geschützt wurde, half bei der Ermordung Guevaras: Seine Partisanenabwehrkenntnisse hatte er vor allem bei seinen Verbrechen in Frankreich erworben…Ob das die CDU und den RCDS stört!?
Mai 13, 2008 at 11:04
@jungerlinker
1.) Wie kommt es eigentlich, dass du zwar mit einem Schulterzucken über die vielen Millionen hinweggehst, die im Namen des Kommunismus ermordet wurden, aber sehr aufgebracht bist, wenn es dann mal die Verantwortlichen für diese Massenmorde selber erwischte?
2.) Warum findest du die Erschiessung Che Guevaras schlimmer, als all die Erschießungen, die Che Guevara angeordnet hatte?
3.) Und stimmt was nicht mit den Infos auf dem Plakat, oder warum ist es ein Hetzplakat?
Mai 14, 2008 at 7:38
zu 3)
„Che Guevara war maßgeblich an der Schaffung von Konzentrationslagern auf Kuba beteiligt“
Könnte diese Info vielleicht nicht stimmen und/oder geschichtsrevisionistisch sein?!
Mai 14, 2008 at 7:39
Pali-Tuch, Guevara auf dem T-Shirt, Hakenkreuzbinde am Arm!
So kleiden sich Faschisten – links oder rechts? Zweitrangig!
Mai 14, 2008 at 8:09
@ Michaela
Warum geschichtsrevisionistisch? (und wenn du Zweifel an der „Info“ hast, überprüf sie doch einfach)
@ schmitt
Linke die Hakenkreuzbinden tragen, wären mir dann aber doch neu.
Mai 14, 2008 at 8:14
@ Gideon Böss
Wie gesagt: links, rechts? egal!
An das Pali-Tuch bei Neonazis mußte man sich auch erst gewöhnen.
Auf die Überschneidungen und Ähnlichkeiten der Ideologien kommt es an.
Mai 14, 2008 at 8:37
@ jungerlinker
Kurzbeschreibung Chavez` Weltsicht:
Israel = Nazis
Merkel = Hitler
Achmadhinejad = Friedenstaube
Was müßte dieser Spinner eigentlich behaupten, daß die Orthodox-Linken ihm nicht zustimmten?
Mai 14, 2008 at 8:52
>>“Che Guevara war maßgeblich an der Schaffung von Konzentrationslagern auf Kuba beteiligt”
>Könnte diese Info vielleicht nicht stimmen und/oder geschichtsrevisionistisch sein?!
Das Problem ist hier das Wort, manche meinen KZ oder Sammellager ist für nationalsoz. Vernichtungslager reserviert, lustigerweise ist bspw. der bekannte Blogger Liza dieser Meinung, wenn man aber semantiktreu bleibt ist Che natürlich schon ein KZ-Planer.
Mai 14, 2008 at 11:06
gideon
1) dass der Kommunismus Millionen Opfer forderte ist Lüge vom „Schwazbuch des Kommunismus“, das von ultrarechten gemacht wurde um die Naziherrschaft zu relativieren- die Grundaussage: Die Kommunisten waren viel schlimmer als die Nazis.
2)Che kämpfte für die Freiheit und Gerechtigkeit in Lateinamerika. Dass er als linker Freiheitskämpfer unter Mithilfe eines deutschen Nazi ermordet wurde ist schon extrem schlimm.
Und die sogenannten Erschiessungen richteten sich gegen die Massenmörder der Batista-Diktatur, die vor 1959 zahlreiche kubanishe Rebellen und Opositionelle gefoltert gequält und ermordet haben, und das waren tausende!…aber alles im Auftrag des Kapitals das ist ja in Ordnung für euch!
3)Das Plakat ist ein gesichtsrevisionistisches Hetzplakat und soll Guevara auf die Stufe mit Nazis stellen und die Nazis verharmlosen- Stichwort Konzentrationslager, die es auf Kuba nie gab.
Alles in allem scheint mir die Frage berechtigt welche politische Ausrichtung du hast…
Wenn du nur einen Funken links wärst würdest du diese rechte Hetze und Geschichtsfälschung durch die CDU kritisieren und zwar aufs schärfste!
Mai 14, 2008 at 10:39
@ jungerlinker
gähn!
Mai 14, 2008 at 11:25
@ jungerlinker
Was wäre, wenn sich herausstellt, dass nicht alle Leute, die von Che oder auf seinen Befehl hin ermordet wurden, zuvor „Massenmörder der Batista-Diktatur“ waren?
Alles in allem finde ich es völlig uninteressant, was du für berechtigt hältst und was nicht.
Mai 15, 2008 at 8:00
„dass der Kommunismus Millionen Opfer forderte ist Lüge“
Stimmt. Denn in Wirklichkeit waren es nicht nur Millionen, sondern Zigmillionen.
Mai 15, 2008 at 9:45
Wer sich über Cuba informieren will, ist mit Godfather II gut bedient. Es waren also wieder die Juden, die Cuba korrumpiert haben, LOL.
Mai 15, 2008 at 4:13
@ Sky, den Mustersemantiker: Wo standen auf Kuba denn die Gaskammern und die Krematorien, wenn ich fragen darf? Wie viele Millionen Menschen wurden dort industriell vernichtet? Wo lagern die Haare, das Zahngold und der Besitz der Ermordeten? Wer hat das Zyklon B geliefert? War Che Guevara der kubanische Eichmann? Wessen und welche Endlösung hat er betrieben?
Selbstverständlich ist es Geschichtsrevisionismus pur, wenn man von „Konzentrationslagern auf Kuba“ spricht. Es ist eine dreiste Bagatellisierung der Shoa. Wer solche Vergleiche zieht und solche Begrifflichkeiten verwendet, ist um keinen Deut besser als die Vollidioten, die diese rotzdämlichen Aufkleber auf dem Plakat angebracht haben.
Und bevor jetzt das Geschrei losgeht: Das ist keine Verteidigung von Che Guevara, sondern die selbstverständliche Forderung nach einer vernünftigen Kritik an ihm. Wer da den Nazivergleich heranzieht, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.
Mai 15, 2008 at 4:17
Also erst mal sky geht es hier um geschitsrevisionismus und ihr setzt den judenmord und den weiteren terror der Nazis mit dem Kommunismus gleich= Wie es die Rechten schon immer taten um ihre Verbrechen zu verharmlosen.
Dazu ist zu sagen, dass in Kuba 1959 nach der Revolution die Rassendiskrimienierung abgeschafft wurde!
Und gideon: Du antwortest nicht weil du deine rechtsopportunistische prokapitalistische anti-linke Gesinnung verschleiern willst…aber deine Hetzartikel zeigen;: Es ist nicht gelungen!
Auch martin hagen hetzt in seinem Blog dauern gegen ALLES Linke!
Naja vor einiger Zeit wurde in Deutschland schon mal alles Linke und kommunistische ausgemerzt…scheint euch ja nicht zu stören
Mai 15, 2008 at 4:18
raymond luxury: wie weit sind deine Planungen zur Ermordung von Raul und Fidel Castro…hast du dich schon mit den rechtsextremen Exilkubanern abgesprochen!?
Mai 15, 2008 at 5:34
@ linkes kind:
also, wenn schon dann bitte meinen ganzen namen. was ist man den ohne yacht?!
was wäre che und komplizen ohne granma gewesen?
ich habe da noch einen bildband über guevara de la serna. willst du den kaufen?
was die pläne bzgl castro angeht, muß ich dich enttäuschen.
ich plane gerade meinen auszug ins gelobte land und das reicht mir als beschäftigung.
Mai 15, 2008 at 6:07
denn mit 2n
Mai 15, 2008 at 6:08
raymond luxury yacht…der gute che und seine revolutionäre hatten keine yacht nötig…ein kleines Boot reichte ihnen völlig…und sie haben wenigstens einen Teil der Welt besser gemacht…
Du bist vielleicht doch solidarisch mit der kubanischen Revolution und mit che und machst Fortschritte…
Dass du ins gelobte Land ausziehen willst glaube ich kaum….die israelischen Kommunisten und Linken und alle anderen Israelis brauchen alles nur keine Linken-Hasser.
Die FDJ organisiert übrigens mehrmals im Jahr Demos für den Sozialismus undn die DDR und gegen Antisemitis, Rassismus und Faschismus.
Da werde ich anwesend sein!
Mai 15, 2008 at 7:43
@Liza:
Mir gehts darum die Konzentrationslager in ihrer Unmenschlichkeit nur auf die Nationalsozialisten zu beziehen. Müsste man das tun, dann gäbe es ansonsten „nämlich auf einmal anderswo“ keine dementsprechenden Lager.
Es ist nicht gut Wörter semantisch falsch zu nutzen.
LG
Sky
Mai 15, 2008 at 10:12
@ jungerlinker
Dass die FDJ heute gegen Antisemitismus demonstriert ist zumindest ein Fortschritt. Zu DDR-Zeiten haben die immer nur gegen den Zionismus demonstriert.
Nur: Warum auf eine FDJ-Demo gehen, wenn man statt dessen Bananen essen und Westfilme schauen kann?
Mai 16, 2008 at 8:52
zur FDJ: Sie hat nie gegen Zionismus demonstriert, weil sie sich auch anderweitig wenig um Außenpolitik gekümmert hat.
Es ging eher um Deutschlandfragen: Zb demonstrierte sie dagegen, dass alte Nazis in der BRD den Staats- VErwaltungs- Militär Geheimdienst- und Justizapparat aufgebaut haben und es keinen BRD-Politiker störte.
Sie demonstrierte dagegen das Nazi-Verbrecher, Kriegsverbrecher, Judenmörder, Mörder von RUssen usw… in der BRD karriere machen und als Richten sogar alte kommunistische Widerstandskämpfer gegen die Nazis aburteilten wenn sie nach 1956 in der seitdem verbotenen KPD waren.
Liza hat nunmal recht: Die rechten sehen die Nazis als irgendeine „Diktatur“ unter vielen und leugnen den besonderen verbrecherischen Massen- und völkermörderischen charakter verbunden mit der besonderen Agressivität des deutschen Imperialismus…auch hier solltet ihr von der DDR lernen!
Mai 16, 2008 at 8:55
Ich frage mich des weiteren wie viel geld das deutsche Monopolkapital für dieses Plakat bezahlt hat…so ein Plakat ist volksverhetzung und muss entfernt werden!!!
Mai 16, 2008 at 9:37
@jungerlinker:
Die FDJ gibts noch, tss, tss, tss, die freie deutsche Jugend. Der SDS soll ja auch wiedererweckt werden von der Linken, die kommunistische Plattform gibts noch.
Gibts bei Euch jetzt auch wieder Maoisten, Trotzkisten und Stalinisten? Ho Chi Minh-Anhänger, Rote Khmer, Vietcong, Castro-Gefolgsleute und so?
Eine maoistische Platform wäre doch cool bei der FDJ, oder Cheisten?
Mai 16, 2008 at 3:12
@ Sky: Es gab und gibt anderswo auf der Welt keine Konzentrationslager, wie die Nationalsozialisten sie betrieben haben, Punkt. Die Shoa ist ein bisher präzedenzloses Menschheitsverbrechen, nochmal Punkt. Andere Staaten haben Internierungs-, Arbeits- oder Umerziehungslager gehabt, schlimm genug. Aber keiner außer den Deutschen hatte Konzentrations- und Vernichtungslager. Und deshalb ist jeder, der diese Begriffe auf andere Systeme ausdehnt – etwa auf das kubanische -, ein Holocaust-Relativierer. Ist das so schwer zu verstehen?
Mai 16, 2008 at 3:50
@Liza:
Du bestehst auf eine Eindeutigkeit, ich auch, Holocaust oder auf Deutsch Judenvernichtung wären hier die richtigen Wörter. (Shoa ist schon problematisch, da gab es kürzlich einige Irritationen, als einige einem israel. Minister selbst Vernichtungsgedanken unterstellt haben als dieser das Wort Shoa anders verwendete als es bspw. Dir gefiele.)
Unsinnig und der Sacharbeit massiv schadend ist es aber mehrere Wörter zu nutzen um die Eindeutigkeit herzustellen. Technisch gesehen legst Du auf die Sacharbeitsschicht eine zusätzliche Schicht, die rein sprachlicher Art ist; diese wird nicht wirklich benötigt. [1]
So legitimierst Du die ganzen Saftsäcke des Journalismusbetriebs, die genau das tun, und die Du selbst nicht schätzt.
[1] ausser für Sozialverhalten, bspw. pol. Umtriebe
Mai 16, 2008 at 3:51
Mein lieber Junglinker, Du bist noch jung (wie Dein Name schon sagt) und hast deshalb noch nicht so viel Ahnung von der FDJ. Ich habe in meinen Buchbeständen zu Hause noch zig DDR-Bücher, auch welche von der FDJ für die FDJ, und ein Bildband von den 10. Weltfestspielen in Berlin (1973). In diesen gibt es seitenweise Bilder auf denen die FDJ mit großflächigen Transparenten gegen den Zionismus mobil macht.
Ich zitiere mal eine Bildunterschrift aus dem Buch der Weltfestspiele:
„Tausende Jugendliche aus den sozialistischen Ländern fordern gemeinsam mit der progressiven Weltjugend auf einem Massenmeeting: Schluss mit Krieg und imperialistischer Einmischung im Nahen Osten, Solidarität mit den arabschen Völkern in ihrem Kampf um eine politische und damit friedenerhaltene Lösung der Nahostprobleme“
„Yasser Arafat, Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsfront, eröffnet das Internationale Zentrum der Solidarität. Neben ihm Dr. Günther Jahn; Erster Sekretär des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend.“
Und auf Transparenten steht:
„Go out Israeli Aggressor from Arab Countries“
„Die arabischen Völker unterstützen den Führer des Volkes von Palästina für seinen Kampf gegen Imperialismus und Zionismus“
Wie gesagt: Ost-Berlin 1973 und die FDJ imer voll mit dabei. Transparente gegen Nazis in der BRD sucht man vergeblich.
Mai 16, 2008 at 10:03
@ Sky: Hier geht es nicht um „Sacharbeitsschichten“ oder ähnlichen Unsinn. Die Eindeutigkeit, die du gerne hättest, ist unzweifelhaft gegeben: Die Konzentrations- und Vernichtungslager waren elementarer Bestandteil der Shoa, und sie sind präzedenzlos. Wer also behauptet, es gebe in Kuba (oder andernorts) „Konzentrationslager“, unterstellt damit, dort herrsche ein dem NS und seinem Vernichtungsantisemitismus ähnliches System. In meinem ersten Kommentar hatte ich dir ein paar Fragen gestellt, auf deren Beantwortung ich immer noch warte: Wo standen auf Kuba denn die Gaskammern und die Krematorien? Wie viele Millionen Menschen wurden dort industriell vernichtet? Wo lagern die Haare, das Zahngold und der Besitz der Ermordeten? Wer hat das Zyklon B geliefert? War Che Guevara der kubanische Eichmann? Wessen und welche Endlösung hat er betrieben?
Und übrigens ist das Wort „Holocaust“ mitnichten das richtige Wort, wie du glaubst, sondern vielmehr „Shoa“. Was die Irritationen betrifft, von denen du sprichst: Ich hatte dazu einen kleinen Beitrag geschrieben, der deinen Einwand eigentlich entkräften müsste:
http://www.lizaswelt.net/2008/03/deutsches-shoa-business.html
Mai 16, 2008 at 10:28
@ linkes kind:
„raymond luxury yacht…der gute che und seine revolutionäre hatten keine yacht nötig…ein kleines Boot reichte ihnen völlig…und sie haben wenigstens einen Teil der Welt besser gemacht…“
das boot war größer als eine yacht. du weißt entweder nicht, was eine yacht war, oder hast keine ahnung von der granma.
„Du bist vielleicht doch solidarisch mit der kubanischen Revolution und mit che und machst Fortschritte…“
ne, meine pubertät habe ich hinter mir.
„Dass du ins gelobte Land ausziehen willst glaube ich kaum….die israelischen Kommunisten und Linken und alle anderen Israelis brauchen alles nur keine Linken-Hasser.“
du kannst glauben was du willst.
der zweite halbsatz ist an lächerlichkeit kaum zu überbieten.
Mai 16, 2008 at 10:30
@ liza:
sind die kubanischen mörder bessere mörder als die deutschen mörder?
Mai 17, 2008 at 7:58
@Liza:
Es gibt Vernichtungslager und Konzentrations- oder Sammellager. Das ist nicht dasselbe. Eine Gleichsetzung der Konzentrationslager mit den Vernichtungslagern des Nationalsozialismus ist nicht erfolgt. [1]
Wenn Du mich jetzt mit Fragen wie „Wo standen in Cuba die Gaskammern?“ (Gaskammern sind auch ein heisses Eisen, in den Staaten wurde lange vergast – Konzentrationslager sind BTW auch Guantanamo oder das eine oder andere Sammellager für afrikanische illegale Immigranten in Mittelmeerstaaten [2]) beheizt, dann belegt dass eigentlich nur, dass Du Dich von der eigentlichen Wortbedeutung löst und so Probleme machst.
Es ist diese zusätzliche Sprachschicht, die bspw. das Nazometer anmängelt.
Nichts gegen Assoziationen und Metaphorik, aber um die Deutungshoheit von Wörtern, deren Bedeutung (teilw. seit Jahrtausenden) klar ist, darf m.E. nicht gelämpft werden. [3]
Das wäre eher was für die anderen.
[1] Was da ablief in den „Che-Lagern“ hat Gideon geschrieben, ich habe an seinen Angaben keine Zweifel.
[2] Und bevor jetzt wieder ein Huch! kommt, nein, ich relativiere nichts, ich nutze Wörter semantiktreu.
[3] Wird aber permanent, LOL, warum eigentlich? (Ach ja, wegen den Schichten und Sozialverhalten, ich vergass meine eigene Erklärung, ja, ja, die Konzentration…)
Mai 17, 2008 at 8:15
Achso, warum hielt ich eigentlich diesen unnötigen Vortrag?
Richtig, weil da jemand die Che-Kritik Gideons mit dem Vorwurf kontert den Nationalsozialismus zu verharmlosen.
Mai 17, 2008 at 8:21
Hier noch eine bemerkenswerte Analyse des gschätzten Hr.Kirchhofs:
http://lesesaal.faz.net/limbach/article.php?txtid=kirch
(Vorsicht, anspruchsvoll, erst ab 18 freigegeben)
Mai 17, 2008 at 11:18
@ sky:
thema verfehlt
Mai 17, 2008 at 11:45
Um noch etwas auszubauen:
http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E7A0864F3A09F4ECEAE60CEA4B493447E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Es geht also wie Patrick Bahners in seiner etwas zynischen und bemerkenswerten Analyse herausarbeitet um das „Hoheitsrecht“ auf das Wort, letztlich dann um Änderungen am Recht durch richterlichen Entscheid unter Umgehung demokratischer Prozesse.
Will jetzt natürlich dem geschätzten Blogger Liza nichts dementsprechendes unterstellen, zumindest kein bewusstes dementsprechendes Vorgehen, loge, so möchte ich meine Analyse – die zugegebenermassen recht tiefschürfend ist und nicht mehr jedermann erreichen dürfte – nicht verstanden wissen.
Zusammenfassend und (für mich) abschliessend halte ich aber gerne fest, dass die beiden oben zitierten Texte erste Anahltspunkte geben worauf die gegenwärtig stark präsente Political Correctness zielt. (Wir wollen aber natürlich jetzt nicht den Fehler machen und „Political Incorrectness“ zum Konzept ausbauen, dieses Vorhaben würde scheitern (und scheitert auch in der Praxis regelmässig).)
Mai 17, 2008 at 3:22
Ich bin raus, weil ich keine Lust habe, mit Leuten zu diskutieren, die die Einzigartigkeit und damit Unvergleichbarkeit des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagersystems nicht begreifen wollen und stattdessen irgendwas von „Sprachschichten“ faseln. Sky, lies mal Raul Hilberg, Eugen Kogon und Wolfgang Sofsky. Tschüss.
Mai 18, 2008 at 7:45
Du solltest von Beleidigungen Abstand halten, als Revanche hier ein Verweis, was Hannes Stein von Euch hält:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/auch_das_noch/
Mai 18, 2008 at 8:07
Wenn wenigstens der ansatzweise Versuch unternommen worden wäre der Argumentation zu folgen und gegenzuargumentieren, aber dann diese ad hominem-Scheisse, wäh…
Mai 18, 2008 at 8:42
Wer wie Sky gerade unter dem Hinweis auf Semantik den Begriff „Konzentrationslager“ auf kubanische und andere Gefängnisse anzuwenden sucht, der verschleiert absichtsvoll, daß nicht nur im deutschen Sprachgebrauch, aber vor allem hier, das Wort ganz eindeutig belegt ist: es wird mit dem Vernichtungssystem der Nazis assoziiert. Nun darauf zu insistieren, der Begriff an sich dürfe doch aufgrund semantischer Feinheiten auch auf andere Gefängnisse und Lager angewandt werden, gehört strukturell zu jenen hinterlistigen Relativierungen der Shoa, welcher sich bisweilen auch Nazis bedienen, wenn sie auf britische „concentration-camps“ verweisen.
Die Singularität des nationalsozialistischen Vernichtungswahns mittels derlei sprachlichen Nebelkerzen zu negieren, ist nur die freundliche Vorstufe des Nazigefasels vom „Bombenholocaust“; und tatsächlich taucht alsbald die Frage auf, ob denn die kubanischen Mörder bess’re als die deutschen gewesen seien, womit die nächste Stufe auf der Relativierungsleiter genommen wäre, denn: weil die Menschheitsgeschichte ja sowieso ein einziges Hauen und Stechen war, sind die deutschen Verbrechen eigentlich nicht weiter wild und so verschwimmt das Spezifische im Brei des allgemeinen „waren ja alle irgendwie böse“.
Ziemlich deutsche Befindlichkeiten.
Mai 18, 2008 at 9:02
@gegenkritik:
oder Volkswagen oder Wörter wie Moslem, Jude etc. nutzen, dann stimmt was nicht
1.) nix mit „absichtsvoll verschleiern“
2.) „sprachliche Nebelkerzen“ sollen ja gerade vermieden werden
3.) die Unvergleichbarkeit und Eindeutigkeit des Holocausts wird betont
3.) aber auch nicht die Sprache verhunzen, denn wennn man Leute zu packen kriegt, weil die bspw. Führer (Führung
Mai 18, 2008 at 9:29
Was mir noch einfällt:
Wenn die Bezeichnung „Konzentrationslager“ nicht zulässig ist für die Lager, die Che hauptverantwortlich betrieben hat, dann wäre „Sammellager“ besser? Oder „stalinistische Sammellager“? Es ist ja so, dass Che bei der „Rechtsprechung“ und bei der Urteilsvollstreckung (u.a. Todesstrafe) schon mal selbst Hand angelegt hat.
Wüsste jetzt gar nicht, wie ichs besser als mit „Konzentrationslager“ beschreiben könnte…
Mai 18, 2008 at 10:51
@ gegenkritik:
ich denke „womit die nächste Stufe auf der Relativierungsleiter genommen wäre“ damit war ich gemeint.
ist doch klar, daß ein goyschmok wie du nur darauf kommt oder?
das frage ich, ob die einen besser mörder waren als die anderen und beim kleinen deutschen mainzelmännchen leuchten die alarmglocken und es hört nur „holocaustverharmlosung“.
ich habe das zwar nie gesagt und muß es also eigentlich auch nicht klarstellen, aber daß es in kuba keine konzentrationslager wie in askhenaz gab weiß jedes kind, fast jedes.
daß man sich bei dem wortgebrauch aufhält und energie verschwendet ist typisch deutsch.
Mai 18, 2008 at 10:55
@ liza
„Ich bin raus, weil ich keine Lust habe, mit Leuten zu diskutieren, die die Einzigartigkeit und damit Unvergleichbarkeit des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagersystems nicht begreifen wollen und stattdessen irgendwas von “Sprachschichten” faseln. Sky, lies mal Raul Hilberg, Eugen Kogon und Wolfgang Sofsky. Tschüss.“
falls damit ich gemeint sein sollte, dann gilt das gleich wie an gegenkritik gesagte.
meine frage, ob die einen mörder besser waren als die anderen hat eben gerade mit dem einzigartigen gesamtumfang der shoa nichts zu tun.
Mai 19, 2008 at 12:16
„Auch martin hagen hetzt in seinem Blog dauern gegen ALLES Linke!“
Wenn du mit „links“ etatistisch, bevormundend, werterelativistisch und zukunftspessimistisch meinst, dann hast du mit deiner Aussage recht.
Wenn du mit „links“ hingegen aufklärerisch, emanzipatorisch, internationalistisch und progressiv meinst, dann liegst du weit daneben.
Mai 21, 2008 at 7:51
Martin Hagen: Du bist für den Kapitalismus also kannst du nicht links sein!
Du hetzt gegen die Linke und den Sozialismus!
1. Hetzt du gegen Che guevara der links im aufklärerisch-internationalistischen Sinne war: EIn linker progressiver und prokommunistischer Kämpfer dessen Verunglimpfung du in deinem webblog förderst!
2. Du bist bei der FDP!!! Und redest von links im Sinne von internationalistisch und progressiv: Die ultrarechte FPD!!! Diese marktradikale Partei die alles Linke auf den Tod hasst und wie Westerwelle sagte: Die Gewerkschaften zerschlagen wollte! Eine Partei in der Antisemiten wie Möllemann Platz hatten. Eine Partei die den ungehemmten unmenschlichen Kapitalismus auf die Spitze treiben will und alles was dem im Wege steht als ultralinks bezeichnet!
Nein wenn du in der Linkspartei bist oder besser der DKP: Und die Linke und den Sozialismus zb Kuba verteidigst: Dann bist du im positiven Sinne links internationalistisch und progressiv.
Mai 21, 2008 at 7:59
Und : Von angeblichen Zigmillionen Opfern des KOmmunismus zu reden ist ultarechte, schon fast rechtsextreme Geschichtsklitterung, antilinks regressiv, antiemanzipatorisch und auch stark antikommunistisch: Außerdem wird im gegenzug der Faschismus verharmlost…
Dass ultrarechte FDP-Leute den Begriff links für sich pachten wollen und sich emanzipatorisch nennen ist ein toller neuer Trick der rechten.
Mai 21, 2008 at 8:02
Und wieso hast du auf deiner website nur antikommunistische und rechtskonservative bzw neo- und rechtsliberale Links: wie zb Liberalismus Portal…
der Kampf gegen die Linke ist links: Wer diesen schwachsinn glaubt…wie ihr rechten und Linke immer fertigmachen wollt…lasst euch immer neue Tricks einfallen
Linke Leute sind zb: Lenin, Marx, Honecker, Thälmann….verlink die mal wäre nützlicher und progressiver als Westerwelle!
Mai 21, 2008 at 10:15
„Linke Leute sind zb: Lenin, Marx, Honecker, Thälmann….verlink die mal wäre nützlicher und progressiver als Westerwelle!“
Du hast Stalin und Mao vergessen, die waren eigentlich die Progressivsten. Honnie war ja eigentlich nur karrieregeil, oder gabs spez. ideologische Gründe, dass „Der mit dem Bart“ wegmusste?
Ansonsten, ziemlich sick, was in Deinem Hirn so vorgeht. Was denkst Du Dir nur bei Formulierungen wie „ultrarechte FDP-Leute“? So machst Du keine Reklame für die linke Bewegung, sowas schreckt ab.
Mai 21, 2008 at 6:57
@Sky: Die Krankheit von „Junger Linker“ kenn ich. Dagegen hilft ein vierwöchiger Ferienaufenthalt in Kim Jong-Ils Arbeiterparadies. Pol Pot ist ja nun leider nicht mehr im Dienst, wäre nicht so weit gewesen. Ersatzweise kann man ihm ja mal Solschenyzin zu lesen geben.
Mai 22, 2008 at 1:49
Meine Empfehlung: Eine Woche Urlaub im progressiv-aufklärerischen Gulag in Sibierien.
Mai 22, 2008 at 3:55
Meine Empfehlung an Herrn Hagen: 1. Zugeben dass du als neokonservativer ein rechtsgerichteter Antikommunist und Linkenhasser bist: Ein Hasser von Fortschriff Aufklärung Sozialismus und proletarischem Internationalismus.
2. Besuch an Pinochets Grab um den du sicher noch trauerst: Dieser Verfechter und Wegbereiter der freien Marktwirschaft und der Diktatur des Kapitals: Außerdem war er strikt für den Imperialismus…ein paar Ermordete stören da sicher nicht.
Naja linke Präsidenten wie Lumumba, Allende usw zu ermorden scheint ja kein verbrechen zu sein.
Mai 22, 2008 at 3:59
@jungerlinker
Ich versteh immer noch nicht, warum dich „ein paar Ermordete“ stören. Ich mein, wo du doch Kommunist/Sozialist bist.
Mai 22, 2008 at 5:03
Gideon Böss: Die Ermordeten die aufs Konto des Kapitals gehen sind unermesslich:Der deutschen Nationalsozialismus der als Terrorherrschaft des Hitlerfaschismus eine Besonderheit darstellt mordete allein 6 Millionen Juden, 20 Millionen Sowjetbürger und viele andere!
Allein dieser Terror im Namen des Kapitals müsste deine Hetzseite zum Schweigen bringen
Mai 22, 2008 at 5:20
Moment, der nationale Sozialismus wird dem „Kapital“ angerechnet, und es wird versucht so den internationale Sozialismus zu untermauern, wobei aber eingeräumt wird, dass unter der Herrschaft des internationalen Sozialismus auch etliche hopp gegangen sind?
Und Gideon ist ein Hetzer?
Mai 22, 2008 at 5:22
@ jungerlinker
Dein komischer Propaganda-Ideologie-Hirn-aus-Mix ist so bizarr, dass es interessant zu erfahren wäre, was eigentlich ein real praktizierender Psychologe von dir halten würde.
Mai 22, 2008 at 6:44
Die Terrorherrschaft der Nazifaschisten war brutalster Kapitalismus: Aber: Der deutsche Unternehmer galt alles! Sozialisten wie SPD und KPD Mitglieder wurden in dieser Zeit verhaftet und ermordet!
@gideon: Jeder der nicht fürs Kapital argumentiert wie du ist verrückt!?
So sind die Kapitalisten, wenn sie keine Argumente mehr haben… Naja welche Argumete gibt es auch um ein so menschenfeinliches System zu verteidigen!?
Schreib doch mal was positives über die DKP oder die antifaschistischen Widerstandskämpfer die KPD und so weiter.
Das würde das Niveau deines Blogs erheblich heben!
Mai 22, 2008 at 10:06
Wenn meine Nachbarin mal wieder zu ihrer Göre aus dem Fenster schreit „Charlotteee, spiel nicht wieder bei die Assis!“, dann sach ich zu meine Alte immer „Kann diese niveaulose Drecksau nicht die Fresse halten?“ und wenn meine Alte dann antwortet „Unser Dieter spielt aber jetzt gerade mit den Assies.“ dann würde ich am liebsten vor Wut vor die Wohnungstür der Nachbarin kotzen.
Niveau kann man eben nich lernen, vgl. auch:
Mai 23, 2008 at 12:37
Das deutsche Kapital wird sich die Hände reiben bei so viel Zuspruch…und die rechtsextremen Exilkubaner auch!
Mai 23, 2008 at 3:14
„Das deutsche Kapital wird sich die Hände reiben bei so viel Zuspruch“
Das will ich doch schwer hoffen – als Kleinaktionär
Mai 23, 2008 at 3:25
Seit wann kann Kapital sich die Hände reiben?
Mai 23, 2008 at 7:17
Vier gegen einen — ist das nicht unfair? Ein paar sollten vorübergehend die Trikots wechseln.
Mai 23, 2008 at 9:53
Fürwahr ein schwieriger Patient. Er meints ja nicht böse. Wärs ein strammer Rechter könnte man ihm vllt darlegen, dass das Deutsche Volk nicht der Mühen wert wäre, da es – wie Adolf schon recht treffend erkannte – nicht stark genug ist, wärs ein rel. Motivierter hälfe vllt der Verweis, dass das „ewige Leben“ nicht erstrebenswert ist und einer Hölle gleichkäme. Aber so?
Konsistente Vorträge, die sich nicht an der Faktenlage orientieren, sind und waren immer sehr schwierig zu bearbeiten. Eigentlich hilft hier nur die Systemtheorie. Aber dafür muss eine gewisse Erreichbarkeit vorhanden sein, wer Sprüche raushaut, die bspw. 1973 nicht wirklich cool waren, der hat vllt nicht gemerkt, dass sozialistische Gesellschaftssysteme scheitern. Zumindest nicht warum sie scheitern.
Zu Zeiten des Internets entstehen Betreuungsaufwände, die es früher so nicht gab.
Mai 24, 2008 at 9:42
Was soll man bei einem kapitalistisch erkrankten Patienten wie sky tun=?
Das beste ist er sollte erst mal linke Klassiker lesen: Marx, Engels, Lenin wäre angeratene Lektüre.
Außerdem wäre es sehr wünschenswert wenn er mal den Zustand Kubas mit kapitalistisch unterjochten Ländern Lateinamerikas vergleiche
Vielleicht kommt dann der Linksruck!
Mai 24, 2008 at 11:26
Die Klssiker wie „Mein Kampf“ und „Das Kapital“ habe ich angelesen und recht schnell weggelegt. Unlesbar und auch wenig entertaining. Besser da schon Robert Crumb, Terry Pratchett oder Donald Duck (die älteren LTBs und der Stoff von Carl Barks), um nur einige zu nennen, eventuell noch Philip K. Dick.
Ich rate also zu altergemässem kulturellen Umgang.
Schon mal in Cuba gewesen? Oder in den anderen „unterjochten“ lateinamerikanischen Ländern (meist geführt von linken Losern und Fantatrinkern)?
Mai 25, 2008 at 3:26
weißt du kleiner linker,
das problem ist einfach folgendes:
gideon und martin und einige andere mögen einfach niemandem, der ihnen vorschreibt, was sie zu tun, was sie essen, was sie du leben und was sie zu denken haben.
sie mögen keinen totalitarismus. und dabei ist es ihnen völlig egal, ob der braun, rot oder grün etc ist.
kapiert?
Mai 25, 2008 at 9:36
@jungerlinker: Was ist denn dein Lieblingszitat von Marx (oder auch Engels oder Lenin)?
Mai 26, 2008 at 3:54
totalitarismus, raymond ist die dumpfe Gleichsetzung von rechts und links was letztlich zur verharmlosung von Nazis und anderen Reaktionären führt.
Leben wollen sicher weder gideon noch martin usw in einem arbeitslosen Zustand in unserer Diktatur des Kapitals: Sie teilen nicht die Situation der Hartz4-Empfänger oder der Arbeiter die einen Hungerlohn kriegen.
Keiner sagt ihnen was sie tun sollen, wenn sies nicht tun kein Problem: Sie werden gefeuert…ob sie dann verhungern oder in Armut leben? Egal, das interessiert doch das Kapital nicht: Die vielen verarmten Kinder in der BRD haben ja auch in einer „freien“ Demokratie das Recht auf Armut!
Mai 27, 2008 at 9:27
auf yiddish gibt es ein spruchtwort, das zu dir gut passt junglinker:
das geht so:
גיי קאקן אויפן ים
gey kakn oyfn yam
Mai 27, 2008 at 11:03
„gey kakn oyfn yam“
Ja, das ist jiddisch, ich übersetz mal: „Gay, sick, geh fott!“.
Mai 27, 2008 at 11:29
Man könnte auch einfach sagen: „Piss off and take a crap on the sea.“
Oder: „Geh doch ins sozialistische Kuba. Solange es noch geht. Bald gibt’s nämlich auch da McDonalds.“
Mai 27, 2008 at 3:40
@ sky: ???? ne sicher nicht. mit feygelekh hat das nichts zu tun.
geh kacken auf dem meer (wörtlich).
Mai 27, 2008 at 3:44
achso: feygelekh=schwule.
vllt hast du was gegen schwule, aber das sprichwort hat damit nichts zu tun.
Mai 27, 2008 at 4:48
Das war aber tiefgründig.
Mai 27, 2008 at 6:15
LOL, war nicht ernstgemeint. Bist aber gut drauf angesprungen.
Mai 27, 2008 at 7:43
Habe den Kommentar geschrieben, bevor die Kommentare nach Sascha veröffentlicht waren. Bezog sich also auf „Piss off and take a crap on the sea“. Die verzögerte Kommentarfreigabe nervt.
Mai 27, 2008 at 8:55
Mein Kommentar bezog sich auf rly.
Die verzögerte Kommentarfreigabe ist vermutlich Notwehr.
Juni 1, 2008 at 10:10
Die von euch ausgehende rechte Propaganda ist in diesem Forum kaum noch zu übersehen…
extrem-revisionisten!
Juni 1, 2008 at 11:12
@ jungerlinker
Ich würd eher sagen: Neo-Revisionisten.
Oktober 31, 2008 at 10:27
@jungerlinker:
*gähn* Wenn deinereiner keine Argumente hat, wird er gleich beleidigend. Revisionismus ist nichts dämonisches, sondern bedeutet eine Methode, alte Theorien und wissenschaftliche Behauptungen kritisch unter die Lupe zu nehmen, auf ihre Schlüssigkeit zu überprüfen, und zu erforschen, ob neue Beweise die alte Theorie womöglich widerlegen oder modifizieren. Der Versuch, alte, überlieferte Thesen und Vorstellungen zu prüfen und sie zu widerlegen versuchen, ist einer der Hauptbestandteile der Wissenschaft. Nur dort, wo man Behauptungen und Theorien den härtesten Widerlegungsversuchen aussetzen darf, kann man den Wahrheitsgehalt dieser Behauptungen und Theorien testen, kann man sich der Wahrheit annähern.
Ihr Linken seid selbstgerecht und verlogen. Eine sachliche Auseinandersetzung ist mit euch nur begrenzt möglich. Sobald ihr euch in die Enge getrieben fühlt, ist die Rassismus- und Nazi-Keule nicht mehr weit.
Linke haben sehr viel Unheil in der Welt verbreitet, auch wenn du das ob deiner Unwissenheit bzw. Naivität bestreiten wirst.