60 Jahre Israel, 12 Jahre ICQ
Heute finden auch in Deutschland eine Reihe von Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag Israels statt. So auch auf dem Gendarmenmarkt in Berlin , da werde ich nachher noch hingehen. Im Vorfeld dieses Geburtstags hat sich mal wieder gezeigt, dass es Israel in Deutschland nicht an Freunden mangelt. Ganz im Gegenteil, es sind zu viele. Oder genauer: die falschen.
Denn all diese “kritischen Freunde” sind so sehr damit beschäftigt, Israel vor Fehlern zu bewahren, dass sie vor lauter Mahnen nicht dazu kommen, auch einmal ein gutes Wort zu verlieren. Keiner von diesen Leuten hat je gefordert, “dass es möglich sein muss, Israel auch zu loben.” Stattdessen kritisieren sie diesen Staat unaufhörlich und kritisieren gleichzeitig, dass Kritik nicht möglich sei. (hier geht es weiter.)
Mai 8, 2008 at 8:30
Yo, cool, grats!
Ich bin ja auch Israel-freundlich, die Kritik ist ja meist unfair, lieber würde ich schon auf dem Zentrarat rumhacken, fühlst Du Dich von diesem angemessen vertreten?
Mai 8, 2008 at 10:25
Nein, fühl ich mich nicht, was vor allem daran liegt, dass er mich auch nicht vertritt.
Mai 9, 2008 at 9:39
bricht für den sky jetzt sein weltbild zusammen?
Mai 9, 2008 at 3:37
“Stattdessen kritisieren sie diesen Staat unaufhörlich und ”
Das sehe ich ganz genauso! Wie gut hätte es den Kritikastern angestanden wenigstens ein ganz winzig kleines Lob unter ihren Wermut zu mischen!!!!
meint rika von
http://himmelunderde.wordpress.com/2008/05/08/israel-und-die-gratulanten/
Mai 10, 2008 at 8:42
Es gibt Freunde Israels und Israelfreundliche, Erstgenannten ist mit Vorsicht zu begegnen, denn wer der Freund eines Landes ist, hat wohl keine richtigen Freunde oder willl irgendetwas anderes zum Ausdruck bringen.
Mal zukünftig auf die Formulierung “Freund Israels” achten, die ist schön entlarvend.