US-Prediger und deutsche Kabarettisten

Posted Februar 5, 2010 by Gideon Böss
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Erinnert an die Predigten von Pfarrern, die man im US-Fernsehen sehen kann, ist aber nur deutscher Humor. Moralisieren, Verdammen, Anklagen, alles dabei. Und ein Blick ins Publikum zeigt: Die Kirchen sind voll, sie sehen heute nur anders aus.

Die Gesellschaft und die Jesuiten

Posted Februar 4, 2010 by Gideon Böss
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“Wir leben in einer Gesellschaft, die meint, sich alles erlauben zu können. Je absurder, desto interessanter. Auch im Blick auf Sexualität.”

Irre, als Jesuit heute so etwas zu schreiben. Dabei zeigen ja gerade die Reaktionen auf die Vergewaltigung von Kindern durch Jesuiten, dass die Gesellschaft nicht “meint”, sich alles “erlauben” zu können. Vielleic…ht sollte der gute Mann sich mehr mit seinen Jesuiten und weniger mit der Gesellschaft beschäftigen.

Und ewig lockt der Nazivergleich

Posted Februar 2, 2010 by Gideon Böss
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Die Israelis machen mit den Palästinensern, was die Nazis mit den Juden gemacht haben. Überraschend oft ist das Ausgangs- und/oder Endpunkt einer kritischen Betrachtung des Nahostkonflikts. Die Juden sind also die neuen Nazis und die Palästinenser die neuen Juden. Im Internet gelangt man innerhalb von Minuten auf unzählige Artikel, Foreneinträge und Kommentare, die diese These unterstützen. Natürlich ist sie absurd, zeigt sie doch, dass ihre Verbreiter den deutschen Nationalsozialismus offenbar für eine liberale Demokratie mit freier Presse, unabhängiger Justiz und einer mutlitkulturellen Einwohnerschaft halten. Aber warum wird sie dennoch verbreitet?

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Lindenstraßen FDP

Posted Februar 2, 2010 by Gideon Böss
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Die Lindenstraße ist bieder, spießig und bedeutungslos. Beeindruckend, dass sie es dennoch schafft, die FDP erfolgreich zu provozieren. Sagt leider mehr über den aktuellen Zustand der FDP aus, als über den der Lindenstraße. Die ist, was sie ist: Die einzige Soap, die ihrem Publikum erfolgreich das Gefühl vermittelt, das eigene Leben sei spannender als das im TV.

Neue Artikel

Posted Januar 23, 2010 by Gideon Böss
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Mometan passiert hier nicht sonderlich viel Neues, aber das wird sich wieder ändern…Und jetzt einige Texte, die ich in den letzten Wochen geschrieben habe.

Ich habe Tiger Woods in Schutz genommen, über ein Montagsauto der Evolution geschrieben, den Film Avatar gesehen und unverschämt schlecht gefunden, was zu Nazis geschrieben und über den dümmsten Holocaustvergleich, den ich kenne.

Die Trommelfeuer-Keule

Posted Januar 7, 2010 by Gideon Böss
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Klar, diese Kritik [Anm. durch "rechte" amerikanische Journalisten und Politiker] zeichnet eine Karikatur Barack Obamas. Sie nimmt Obama übel, dass er tut, was er angekündigt hat: das Land zu verändern. Aber das Trommelfeuer hinterlässt doch langsam Spuren. Die Zahl derer, die seine Amtsführung für erfolgreich halten, ist binnen 12 Monaten von 65 auf 50 Prozent gesunken. (von hier)

Ja, genau so ist es doch. Die Menschen werden manipuliert, andere Gründe kann es nicht geben, die Politik Obamas nicht zu unterstützen. Gute Beobachtung.

Gegen die FKKisierung des Flugverkehrs

Posted Januar 6, 2010 by Gideon Böss
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Wir halten fest: der modebewusste Islamist steigt 2010 um vom Sprengstoffgürtel zum Sprengstoffslip.

Alles läuft darauf hinaus, dass bald das Fliegen verboten wird. Dann kann auch niemand mehr Flugzeuge zum Absturz bringen. So muss es wohl kommen, wenn künftig trotz Nacktscanner-Einsatz und dem Verbot von Flaschen, Fingernagelscheren, Besteck, Flüssigkeiten und Decken (kurz vor der Landung) doch noch was passiert. Dann muss eben der Fortschritt einen Gang zurückschalten. Schiffe, Autos und Fahrräder bringen den Menschen schließlich auch von A nach B. Früher oder sehr viel später zumindest.

Nach dem gescheiterten Unterhosenattentat sollen nun also die Nacktscanner kommen. Ich halte davon gar nichts und bin der Meinung, dass man in Sachen Terrorbekämpfung von denen lernen sollte, die damit Erfahrung haben. Wie man es richtig macht, kann man hier erfragen.

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Solidarität mit den Eisbären im Iran

Posted Dezember 30, 2009 by Gideon Böss
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Während die Iraner für ihre Freiheit kämpfen und sterben, bangt man in Deutschland um die Eisbären. Dafür belagert man Kopenhagen, friert und hat Angst vor der Erwärmung des Planeten. Tierschutz ist Staatsräson in Deutschland, das war schon immer so. Hitler wäre ein unbekannter Postkartenmaler geblieben, wenn er sich die Endlösung der Maikäferfrage auf die Fahnen geschrieben hätte. Beim Tier hört der Spaß auf. Der Mensch ist eine andere Sache. Was jetzt vor allem schade für die Iraner ist.

Es würde nicht viel dazu gehören, sich mit ihnen zu solidarisieren. Passiert aber nicht. Wären die verfolgten und ermordeten Demonstranten Robben, hätte der Zorn der (deutschen) Straße das Regime in Teheran längst hinweggefegt. Aber solange Flora und Fauna nicht drangsaliert werden, ist alles halb so schlimm. Meinungsfreiheit steht nicht auf der Roten Liste, kann also so wichtig nicht sein.

Womit beschäftigen sich die notorischen “wir dürfen nicht tatenlos Zuseher” aber dann? Zum Beispiel die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen? Damit: Am 31.12. gibt es von 11.00 Uhr bis 11.45 Uhr eine Mahnwache für Gaza. Und am 08.01.2010 heißt es dann: Ende der Besatzung – Stop the Occupation – Für gerechten Frieden im Nahen Osten! Am 09.01.2010 folgt eine Veranstaltung mit dem irritierenden Namen: Noch Fragen? Entnazifizierung jetzt! Unser Beitrag zum Klimaschutz! Wer da hingeht, verpasst aber leider die Dokumentation ”Gaza – ein Jahr danach” im Rahmen des Solidaritätsabends mit Fawaz Abu Sitta, Beate Himmelstoss und Jürgen Jung. Daneben beschäftigt man sich noch intensiv mit dem Abzug aus Afghanistan. Antizionismus und die Bundeswehr, mehr Themen hat die DFG – VK nicht zu bieten. Darum auch kein Wort zum Iran.

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Zwei neue Texte und einen guten Rutsch ins Jahr 2010

Posted Dezember 28, 2009 by Gideon Böss
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So, vor ein paar Tagen habe ich den armen Ebenezer Scrooge verteidigt und am Samstag musste ich bei McDonalds mal wieder Montagsautos der Evolution erleben.

Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2010!

Chanukka-Markt = Museums-Shop XXL

Posted Dezember 18, 2009 by Gideon Böss
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Ich habe den Chanukka-Markt im Jüdischen Museum besucht. Wirkt wie eine langweilige Sonderausstellung oder die Zweigstelle vom Museums-Shop. In der Bewertung reicht es deswegen nur zu 2 von 8 möglichen Chanukka-Lichtern.